Start ETF-News Test: Wer ist der beste Robo-Advisor im Land?

Test: Wer ist der beste Robo-Advisor im Land?

20622
12
TEILEN
Robo-Advisor im Test
Die Redaktion hat die Angebote der Robo-Advisor bewertet und verglichen.

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche Online-Vermögensverwalter, sogenannte Robo-Advisors, an den Start gegangen. Alle versuchen die Geldanlage für den Anleger zu vereinfachen. Die Redaktion des EXtra-Magazins hat die Angebote der Robo-Advisor miteinander verglichen und bewertet.

Was vor Jahren mit der Umwälzung der Musik- und Filmindustrie begonnen hat, trifft heute mit voller Wucht die Finanzindustrie. Themen wie Blockchain, Bitcoin und der Überbegriff Fintech (Finanztechnologie) kommen inzwischen täglich in der Berichterstattung der Medien vor. Ein Segment im Bereich Trading & Investment sind die Online-Vermögensverwalter bzw. Robo-Advisors die dem Kunden eine fertige Anlagestrategie offerieren.

Was versteht man unter einem Robo-Advisor?

Ein Robo-Advisor versucht mittels einer Online-Plattform die Geldanlage für den Privatkunden zu standardisieren und damit zu vereinfachen. Dabei werden dem Anleger Fragen zu seiner Risikoneigung, Ziel-Renditen, verkraftbaren Verlusten, monatlichen Sparraten, den finanziellen Verhältnissen und seinem Anlagehorizont gestellt. Anhand der Antworten stellt der Robo-Advisor dem Anleger eine auf seine Bedürfnisse passende Anlagestrategie vor.

Die vorgeschlagenen Anlagestrategien beruhen in den meisten Fällen auf Investitionen in Indexfonds oder Exchange Traded Funds (ETFs). Damit erreichen die Robo-Advisors eine breite Streuung über viele Anlageklassen und Einzeltitel und reduzieren damit erheblich die Anlagerisiken für den Anleger. In der Summe werden so mit überschaubaren Risiken langfristig stabile Erträge erwirtschaftet. Die niedrigen Kosten der ETFs sorgen für eine geringe Kostenbelastung und damit für eine hohe Nettorendite.

Robo-Advisors – transparente Kosten

Alle Robo-Advisors setzen auf eine transparente Kostenstruktur, welche sich aus den Kosten für die verwendeten ETFs, der Total Expense Ratio (Gesamtkostenquote) sowie einer Verwaltungsgebühr für das Management zusammensetzt. Meist handelt es sich dabei um eine All-In-Fee, die alle Kosten, also auch die für die Depotführung, beinhaltet. Die Wertpapiere des Anlegers werden in einem Depot bei einer Partnerbank des Robo-Advisors verwahrt. Das Depot lautet also auf den Namen des Anlegers, das erhöht zudem die Sicherheit der investierten Gelder. Die meisten Robo-Advisors haben einen im Vergleich zu einer klassischen Vermögensverwaltung niedrigen Mindestanlagebetrag, der oft bei 1.000 Euro beginnt. Zudem kann in monatlichen Sparbeträgen (meist ab 50 Euro) in die Anlagestrategie eingezahlt werden (Sparplan).

Entwicklung des Robo-Advisor-Marktes

Der Robo-Advisor-Markt in Deutschland ist im Vergleich zu den angelsächsischen Regionen noch recht klein und überschaubar. Wir schätzen das Marktvolumen in Deutschland derzeit auf rund 150 Mio. Euro. Ein Grund dafür ist die noch recht kurze Historie der Anbieter. Es gibt wenig Erfahrungswerte und in vielen Fällen darf aufgrund gesetzlicher Vorgaben die bisher erzielte Rendite der Anbieter nicht veröffentlicht werden. Aber dennoch, mit der zuletzt steigenden Zahl an Anbietern und der damit einhergehenden Berichterstattung hat sich die Dynamik der Robo-Advisors bei der Kundenakquisition beschleunigt.

Markt wächst durch mehr Angebot

Inzwischen tummeln sich etwa zehn Robo-Advisors in Deutschland und weitere stehen bereits in den Startlöchern. Wir erwarten bis Ende des Jahres rund zehn weitere Anbieter. Auch aus dem Bereich der Online-Banken werden weitere standardisierte Vermögensverwaltungsangebote entstehen. Die Vielzahl der Angebote ist für die Redaktion des EXtra-Magazins Grund genug, um die Angebote der Anbieter miteinander zu vergleichen und zu bewerten.

Bewertungskriterien: Robo-Advisor-Test 2016

Im Test haben wir die Anbieter in vier Kategorien bewertet: Angebot, Sicherheit, Service und Kosten. Dabei wurden die Kategorien Angebot und Kosten mit je 40 Prozent gewichtet, die Kategorien Sicherheit und Service mit je 10 Prozent.

Im Bereich Angebot wurden die Teilaspekte Anzahl der Anlagestrategien, die Art und Weise des Rebalancings, die Bedingungen rund um Sparpläne und die Mindestanlage berücksichtigt.

Im Bereich Kosten wurden die Kosten der Anlageportfolios und die Kosten für den Service des Robo-Advisors in den Bereichen 10.000 Euro, 50.000 Euro und 100.000 Euro bewertet.

Im Bereich Service wurden Themen wie die Kontaktmöglichkeiten via Hotline, Social Media oder Online-Chat bewertet. Zudem wurde geprüft, ob der Anbieter eine eigene App anbietet.

Im Bereich Sicherheit wurde die Art Zulassung beleuchtet. In diesem Bereich gibt es je nach Anbieter große Unterschiede.

Die Summe der Einzelergebnisse wurde auf volle 0,5 auf bzw. abgerundet. Das Testurteil SEHR GUT erhalten Anbieter mit 5,0 – 4,0 Punkten. Die Note GUT wird bei 3,99 – 3,0 Punkte. BEFRIEDIGEND erhalten Anbieter mit einer Bewertung unter 3 Punkten.

Das Testergebnis des Robo-Advisor-Test

Angebot:

In diesem Segment konnte das Angebot von Whitebox, Scalable Capital und easyfolio überzeugen. Während Whitebox und Scalable Capital vor allem durch die Anzahl der Anlagestrategien überzeugen kann, punktet easyfolio im Bereich Sparplanfähigkeit und Mindestanlage.

Kosten:

Im Bereich Kosten kann das transaktionsbasierte Angebot von comdirect und das Preismodell von quirion punkten. Verbesserungsbedürftig ist die Gebührenstruktur von Vaamo, fintego und Whitebox, die gerade bei niedrigeren Anlagebeträgen überdurchschnittlich teuer sind. Ginmon bietet zwar eine günstige Grundvergütung berechnet dann aber eine zusätzliche Performancegebühr. Im Bereich der Portfoliokosten können reine ETF basierte Portfolios gegenüber den Indexfondsportfolios punkten.

Service:

Den besten Service erhalten Kunden bei den Anbietern quirion, Scalable Capital und vaamo. Verbesserungsbedürftig sind die Angebote von fintego und Whitebox. Diese Anbieter haben zum Beispiel keinen Facebook Auftritt und bieten auch keinen Online-Chat um Fragen zu klären. Auch VisualVest hat hier noch Nachholbedarf. Als einziger Anbieter im Test bietet quirion eine persönliche Anlageberatung an

Sicherheit:

Grundsätzlich sind die investierten Gelder bei allen Anbietern gegen Insolvenz oder Zahlungsausfall geschützt. Dennoch unterscheiden sich die Anbieter durch die Art und Weise der Regulierung. comdirect, fintego und quirion verfügen über eine Banklizenz mit besonders strengen Anforderungen. Scalable Capital und Whitebox verfügen über eine Finanzportfolioverwaltungslizenz die ebenfalls stark überwacht wird. Die restlichen Anbieter nutzen eine Finanzvermittlerlizenz die weniger stark, von der Industrie- und Handelskammer, überwacht wird.

Zusammenfassung:

Insgesamt lässt sich feststellen das alle Anbieter über ein gutes Angebot verfügen. Im Test erhalten die Anbieter comdirect, quirion und Scalable Capital die Gesamtnote SEHR GUT. Die Anbieter easyfolio, fintego, Ginmon, Vaamo, VisualVest und Whitebox erhalten die Gesamtnote GUT.

Damit konnten alle Anbieter auf Basis der gewählten Kriterien ein ordentliches Bewertungsergebnis erzielen. Verbesserungspotential gibt es noch im Bereich der Mindestanlage und im Bereich Kosten, gerade bei Anlagebeträgen unter 10.000 Euro. Unterschiede gibt es auch bei der Art der Anlagestrategie. Während sich die einen auf passive, breit gestreute Weltportfolios fokussieren, bieten die Vermögensverwalter der zweiten Generation aktiv gemanagte Anlagestrategien gesteuert nach Risikokategorien oder speziellen Risikobewertungsmodellen an.

Das einige Anbieter noch nicht über eine aussagekräftige Historie verfügen, haben wir im Test die Performance als Bewertungskriterium weggelassen. Diese werden wir bei künftigen Test in die Bewertung mit einfließen lassen.

Abschließend können wir jedem Anleger raten, sich die Angebote der Robo-Advisors genau anzusehen und auszuprobieren. Der Trend zur Online-Vermögensverwaltung steht erst am Anfang, wird sich in den kommenden Jahren als fester Bestandteil der Vermögensanlage etablieren.

Ergebnisse des Robo-Advisor-Test 2016:

AnbieterTestergebnis (Sterne)
comdirectSEHR GUT (4,0)Jetzt Kunde werden
easyfolioGUT (3,5)Jetzt Kunde werden
fintegoGUT (3,0)Jetzt Kunde werden
GinmonGUT (3,0)Jetzt Kunde werden
quirionSEHR GUT (4,0)Jetzt Kunde werden
Scalable CapitalSEHR GUT (4,0)Jetzt Kunde werden
vaamoGUT (3,5)Jetzt Kunde werden
VisualVestGUT (3,0)Jetzt Kunde werden
WhiteboxGut (3,5)Jetzt Kunde werden

Kurzvorstellung der Robo-Advisor

comdirect – AnlageAssistent

Die Direktbank comdirect bietet seit Mai 2014 mit dem AnlageAssistent die Investition in statische Portfolios, mit denen Anleger unabhängig von der aktuellen Marktlage in ein strukturiertes und diversifiziertes Wertpapierdepot investieren können. Insgesamt stehen 18 verschiedene Portfolios, bestehend aus ETFs und aktiv gemanagten Fonds, zur Verfügung. Die Portfolios unterscheiden sich im Wesentlichen in der Aktien- und Rentengewichtung. Rohstoffe und Immobilieninvestments werden zur Diversifikation beigemischt. Für die Investition in die Portfolios fallen neben den normalen Transaktionskosten keine weiteren Kosten an. Der Anleger wird über einen Fragebogen zu einem für ihn passenden Portfolio geführt. Das Angebot bietet sich nicht nur für bestehende comdirect Kunden an. Es stellt auch eine gute Alternative für Neueinsteiger in den Wertpapiermarkt dar. Die Mindestanlage beträgt 3.000 Euro, Sparpläne sind ab 100 Euro möglich.

Jetzt comdirect Kunde werden

easyfolio – Geldanlage für jedermann

Die Anlagestrategien von easyfolio werden in Form von Dachfonds angeboten. Drei Portfolios stehen dabei zur Wahl. Je nach gewähltem easyfolio beträgt die Aktienquote 30, 50 oder 70 Prozent. Investiert wird passiv und regelbasiert in einen Korb aus Aktien- und Anleihen-ETFs. Das Portfolio wird quartalsweise auf die definierte Gewichtung zurückgesetzt. Die easyfolio-Strategien können in jedes Wertpapierdepot gekauft werden. Das reduziert Aufwände für die Eröffnung eines weiteren Wertpapierdepots. Die Kosten betragen 0,91 Prozent pro Jahr (inkl. der Kosten für die ETFs). Investitionen sind ab 100 Euro möglich, Sparpläne gibt es direkt bei easyfolio ab 10 Euro im Monat. Zudem bieten die meisten Direktbanken die Möglichkeit, kostenfrei einen Sparplan auf die easyfolio-Strategien abzuschließen. Das Angebot eignet sich für Anleger, die bereits ein Depot bei einer Direktbank besitzen.

Jetzt easyfolio Kunde werden

fintego – Mein cleveres ETF-Portfolio

Der Anbieter hinter den fintego Managed ETF-Portfolios ist ebase, Full-Service Partner für Finanzvertriebe, Versicherungen, Banken, Vermögensverwalter, Kapitalverwaltungsgesellschaften und Fintechs. ebase gehört zur comdirect-Gruppe. Bei den Portfolios kommen bis zu fünf Anlageklassen zum Einsatz, die jeweils über ETFs abgebildet werden und in einer unterschiedlichen Gewichtung in die Portfolios einfließen. Je nach Marktentwicklung werden bei bestimmten Abweichungen von der Zielgewichtung die Portfolios auf die ursprüngliche Gewichtung zurückgesetzt (Rebalancing). Die Kosten der ETF-Portfolios betragen je nach Anlagebetrag zwischen 1,25 und 0,5 % pro Jahr. Hinzu kommen die Kosten für die investierten ETFs. Die Mindestanlage beträgt 2.500 Euro, Sparpläne sind ab 50 Euro möglich.

Jetzt fintego Kunde werden

Ginmon – Geld professionell angelegt

Das Anlagekonzept von Ginmon zielt darauf ab, stets das optimale Verhältnis aus Rendite und Risiko zu erreichen. Ginmon bietet dazu zehn Anlagestrategien und nutzt dazu die preisgekrönten Erkenntnisse der Nobelpreisträger Prof. Eugene Fama und Prof. Harry Markowitz. Das Anlagekapital wird dabei auf viele tausend Unternehmen weltweit gestreut. Es kommen die Anlageklassen Aktien, Anleihen und Immobilien(- Aktien) zum Einsatz. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 5.000 Euro bzw. 1.000 Euro bei gleichzeitigem Abschluss eines Sparplans in Höhe von 50 Euro. Die Kosten liegen bei 0,39 Prozent pro Jahr zuzüglich 10 Prozent Gewinnbeteiligung nach dem High-Water- Mark-Prinzip. Die Kosten auf Portfolioebene liegen bei 0,30 – 0,40 Prozent.

Jetzt Ginmon Kunde werden

quirion – Anlegen mit gesundem Geldverstand

Der Anbieter quirion bietet insgesamt elf Anlagestrategien an. Diese basieren auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Modernen Portfoliotheorie. Passend zur jeweiligen Anlegerpersönlichkeit wird in ein entsprechend ausgerichtetes Portfolio bestehend aus Aktien und Anleihen investiert. Der Anbieter greift dafür auf ETFs und Indexfonds zurück. Die Strategien werden mindestens einmal im Jahr an die Zielgewichtung zurückgesetzt. Die Mindestanlage liegt bei 10.000 Euro, Sparpläne sind ab 100 Euro möglich. Die Kosten liegen bei 0,48 Prozent pro Jahr. Hinzu kommen die Portfoliokosten je Risikoklasse.

Jetzt quirion Kunde werden

Scalable Capital – Ihr persönlicher Vermögensverwalter

Der Anbieter Scalable Capital bietet seinen Kunden ein global diversifiziertes, auf die persönliche Risikoneigung des Kunden zugeschnittenes ETF-Portfolio. Dieses wird mit Hilfe einer Risikomanagement- Technologie laufend überwacht und gegebenenfalls angepasst. Der Anbieter bietet dazu 23 Risikokategorien an, die nach dem einjährigen 95-Prozent-VaR-Limit benannt werden und die VaR-Werte 3 % bis 25 % abdecken. Der Anbieter bezieht zur Umsetzung der Anlagestrategie alle Anlageklassen mit ein. Die Umsetzung erfolgt mit ETFs. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro, ein Sparplan ist ab 50 Euro möglich. Die Kosten liegen bei 0,75 Prozent pro Jahr, hinzu kommen Portfoliokosten in Höhe von etwa 0,25 Prozent.

Jetzt Scalable Capital Kunde werden

vaamo – Dein Geld besser anlegen

Über den Anbieter vaamo kann der Anleger sein Geld über passiv gemanagte Indexfonds breit gestreut in Aktien und Anleihen investieren. Dazu greift der Anbieter auf Fonds des US-Anbieters Dimensional Fund Advisors zurück. Insgesamt werden drei Strategien angeboten, die sich durch die Aktienquote von 40, 60 oder 80 Prozent unterscheiden. Spannend ist auch die Möglichkeit, verschiedene Investmentziele einzurichten. Der Anbieter überwacht diese dann und gibt Empfehlungen bei auftretenden Abweichungen. Bei vaamo gibt es keinen Mindestanlagebetrag für Einmalanlage und Sparplan. Die Kosten liegen je nach Anlagebetrag zwischen 0,99 Prozent und 0,49 Prozent. Hinzu kommen die Kosten auf Portfolioebene in Höhe von rund 0,36– 0,44 Prozent je nach gewählter Anlagestrategie.

Jetzt vaamo Kunde werden

Visualvest – Dein Geld verdient mehr

Der Anbieter Visualvest bietet sieben breit diversifizierte Portfolios an, basierend auf ETFs und aktiv gemanagten Investmentfonds. Je nach Risikoneigung des Anlegers und gewünschter Anlagedauer wird ein entsprechendes Portfolio vorgeschlagen. Diese investieren in bis zu vier Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Geldmarkt). Spätestens zum Jahresende erfolgt ein Rebalancing auf die definierten Gewichtungen. Die Mindestanlage liegt bei 1.000 Euro ohne Sparplan oder bei 50 Euro bei Einrichtung eines Sparplans. Die Kosten liegen bei 0,60 Prozent pro Jahr (Mindestdepotwert von 6.000 Euro) bzw. bei 3 Euro pro Monat bei einem Depotwert unter 6.000 Euro. Für Anleger unter 27 Jahre entfällt die Grundgebühr komplett. Hinzu kommen die Portfoliokosten in Höhe von 0,19 – 0,47 Prozent bei den ETF-Portfolios und 1,06 – 1,84 Prozent bei den Portfolios mit aktiv gemanagten Fonds.

Jetzt VisualVest Kunde werden

Whitebox – Gut angelegt

Whitebox ist ein BaFin-regulierter Vermögensverwalter und betreibt ein aktives Portfoliomanagement. Dazu arbeitet der Anbieter mit nicht normalverteilten und auf Fundamentalanalyse basierenden Assetklassenrenditen. Für die Risikomodellierung nutzt er die Risiko-Kennziffer CVaR (Conditional Value at Risk), welche nicht nur die Wahrscheinlichkeit extremer Vorfälle berücksichtigt, sondern auch die gesamte potenzielle Verlusthöhe. Hinzu kommen komplexe quantitative und qualitative Simulationen. Insgesamt bietet der Anbieter zehn Basisportfolios an. Whitebox investiert zudem in die Anlageklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Infrastruktur, Immobilien und Geldmarkt. Die Umsetzung erfolgt mittels ETFs. Die Mindestanlage liegt bei 5.000 Euro. Ein Sparplan ist ab 5 Euro im Monat möglich. Die Kosten der Vermögensverwaltung liegen zwischen 0,35 % und 0,95 % je nach Anlagebetrag. Hinzu kommen noch die Portfoliokosten zwischen 0,20 und 0,27 Prozent.

Jetzt Whitebox Kunde werden

Robo-Advisor Vorteile:

  • Geringere Kosten im Vergleich zu einer Bank.
  • Einstieg bereits mit geringen Beträgen möglich (ab 1.000 Euro).
  • Zeit- und Aufwandsersparnis durch die automatisierte Anlagestrategie.
  • Hohe Transparenz bei Kosten und Darstellung der Anlagestrategie.
  • Breite Streuung des Anlagevermögens auf viele Wertpapiere.

Robo-Advisor Nachteile:

  • In der Regel keine persönliche Beratungsleistung.
  • Standardisierte Anlagestrategien, geringe Individualität.
  • Meist neue Anbieter mit keiner langjährigen Erfahrung.
  • Anleger sollte seine persönliche Risikopräferenz kennen.

Hier gibt es eine Aufstellung mit weiteren Detail-Informationen aller in Deutschland aktiven Robo-Advisor.