Die UBS legte drei neue Multi-Asset-Fonds auf. Sie basieren auf kostengünstigen passiven Anlagen wie ETFs und Indexfonds.

UBS Asset Management hat drei aktiv verwaltete Multi-Asset-Fonds entwickelt, deren Anlagestrategien mittels Indexanlagen (ETFs, Indexfonds) kosteneffizient umgesetzt werden.

„Die Active Allocation Fonds bieten Anlegern umfassende Anlagelösungen in drei Risikoprofilen und ermöglichen einen bequemen Zugang zu einer professionellen Vermögensverwaltung“, so der Schweizer Anbieter. „Eine umsichtige Asset Allocation, die Streuung des Kapitals über verschiedene Anlageklassen, trägt in Multi Asset-Fonds langfristig ganz erheblich zur Rendite bei“, heißt es weiter.

Aufgelegt wurden dabei folgende drei Multi- Asset-Fonds

  • UBS (Lux) Key Selection SICAV – Active Allocation Defensive (EUR)
    Anteilsklasse P-acc: (ISIN LU1513785367)
  • UBS (Lux) Key Selection SICAV – Active Allocation Balanced (EUR)
    Anteilsklasse P-acc: (ISIN LU1513786415)
  • UBS (Lux) Key Selection SICAV – Active Allocation Growth (EUR)
    Anteilsklasse P-acc: (ISIN LU1513787652)

Alle drei aufgelegten Multi-Asset-Fonds sind deshalb über unterschiedliche Anlageklassen und Märkte breit diversifiziert. Sie verfolgen laut der UBS das Ziel, eine Mehrrendite zum durchschnittlichen Ertrag der EUR-Fonds der Morningstar-Vergleichsgruppen (Cautious / Moderate / Aggressive Allocation) zu erzielen. Erreicht werden soll dies durch die systematische Analyse der jeweiligen Morningstar-Kategorie sowie durch strategische und taktische Asset Allocation: Diese ermögliche einerseits eine laufende Anpassung der Fonds an die Marktsituation. Anderseits habe das Fondsmanagement die Möglichkeit, auf plötzliche Marktereignisse zu reagieren und kurzfristige Markteinschätzungen als Ergänzung zum monatlichen Re-Balancing heranzuziehen. So sollen die Fonds sowohl vor unerwünschten Klumpenrisiken als auch vor übertriebenem Momentum in einzelnen Anlageklassen geschützt werden.

Kosteneffizient dank passiver Anlageinstrumente

Die Active Allocation Fonds setzen nach Angaben der Schweizer Fondsgesellschaft nachdrücklich auf Kosteneffizienz: „Angesichts der großen Bandbreite von Multi Asset-Fonds auf dem Markt sind Anleger inzwischen kostenbewusster geworden – neue Lösungen sind gefragt. Aus diesem Grund nutzen die Active Allocation Fonds für ihre Anlagestrategien hauptsächlich passive Anlageinstrumente wie Indexfonds, ETFs und Derivate“. Abgestimmt seien die Active Allocation Fonds auf Anlegerprofile in Bezug auf Renditeerwartungen, Anlagehorizont sowie Risikobereitschaft und -fähigkeit.

Die drei Fonds der UCITS-Kategorie sind täglich handelbar, Erträge werden thesauriert.
Die Verwaltungsgebühr p.a. beträgt bei den Fonds

– Active Allocation Defensive: 0.56 Prozent / Erwartete TER p.a. 0,95 Prozent
– Active Allocation Balanced : 0,60 Prozent / Erwartete TER p.a. 0,97 Prozent
– Active Allocation Growth: 0,64 Prozent / Erwartete TER p.a. 0,99 Prozent

Der Ausgabeaufschlag beträgt jeweils 2,5Prozent.

Drei Varianten stehen bei den aufgelegten Multi-Asset-Fonds zur Verfügung:

  • Defensive – für risikoaverse Anleger, die ein gewisses Maß an Kursschwankungen in Kauf nehmen
  • Balanced – für wachstumsorientierte Anleger, die Kursschwankungen als Chance betrachten
  • Growth – für wachstumsorientierte Anleger mit Risikobereitschaft und Fokussierung auf Aktien

„Anleger erhalten dadurch ein kostengünstiges Basisinvestment, dessen Asset Allocation laufend der Marktentwicklung angepasst wird“, so die UBS.

Doppelspitze plus 80 Multi-Asset-Spezialisten

Als Fondsmanager in der Verantwortung stehen laut der Schweizer Fondsgesellschaft Philip Brides, Co-Head Portfolio Management, Investment Solutions, sowie Fabrice
A. Foy, quantitativer Analyst und Deputy Portfolio Manager. Brides verfüge als Leiter des Multi-Asset-Investment-Teams für Nord-, Mittel- und Südamerika mit Standort in Chicago über Anlageerfahrung von insgesamt 14 Jahren. Der Portfolioanalyst Foy mit elfjähriger Anlageerfahrung führe Research durch und entwickele und unterhalte quantitative Modelle für das Multi-Asset-Team bei UBS Asset Management. Die Fondsspitze greife darüber hinaus auf ein spezialisiertes Managementteam mit mehr als 80 Multi-Asset-Anlagespezialisten zurück, die aus sechs Multi-Asset-Kompetenzzentren weltweit zuarbeiteten.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.