UBS Asset Management emittierte zwei neue ETFs auf Rohstoffe.

Zwei neue Rohstoffindex-ETFs des Emittenten UBS Global Asset Management sind seit dem 13. Juni 2017 über Xetra handelbar. Mit den Rohstoffindex-ETFs erhalten Anleger die Möglichkeit, an der Wertentwicklung eines diversifizierten Rohstoffkorbs zu partizipieren. Dieser Rohstoffkorb umfasst Komponenten aus den Bereichen Getreide, Energie, Industrie- und Edelmetalle, Nutzvieh sowie Soft Commodities.

Der UBS ETF (IE) Bloomberg Commodity CMCI SF UCITS ETF (BCOM-CM) nutzt die gängige Gewichtung der Indexbestandteile, die auf der Rohstoffgewichtung des Bloomberg Commodities Index (BCOM) basiert. Diese wird durch die innovative Rollmethode der CMCI-Indexfamilie von UBS (Constant Maturity Commodity Index) ergänzt. Deren Ziel ist es, negative Rollrenditen zu vermeiden oder stark zu vermindern.

Rohstoffindex-ETFs: Die Vorzüge von Größe und Innovation vereint in einem Index

„Der BCOM-Index ist die größte Benchmark für breit aufgestellte rohstoffbasierte Vermögenswerte. Er dient institutionellen Anlegern als Standard-Benchmark für diversifizierte Rohstoffanlagen. Der UBS Constant Maturity Commodity Index (CMCI) kann mit dessen effizienten Rollmechanismus auf eine herausragende Erfolgsbilanz über mehr als zehn Jahre zurückblicken. Er erzielte in diesem Zeitraum konstant bessere Rollrenditen als der BCOM-Index und viele andere gängige Rohstoffindizes. Im Vergleich zum BCOM-Index lag seine Rollrendite seit Auflegung durchschnittlich um 3,6 Prozent p.a. höher. Durch die Kombination eines Standard-Rohstoffengagements mit einem effizienten Rollmechanismus generiert der neue ETF somit einen Mehrwert für Anleger“, berichtet UBS Asset Management.

Um im Rahmen einer OGAW-Struktur Zugang zu Rohstoffen zu erhalten, müsse der zugrundeliegende Index Terminkontrakte verwenden, da die physische Lieferung von Rohstoffen nicht zugelassen sei. Daher spiele es für die Gesamtperformance des ETF eine wichtige Rolle, auf welche Weise die Terminkontrakte im zugrundeliegenden Index ausgetauscht würden. „Die CMCI-Methode ist ein regelbasierter Ansatz. Sie bietet höhere Renditen, weil ein täglicher Austauschmechanismus die negative Rollrendite verringert. Zudem werden bis zu fünf verschiedene Kontraktlaufzeiten an unterschiedlichen Punkten der Warenterminkurven der jeweiligen Rohstoffe verwendet. Dies hat sich als Vorteil gegenüber der ausschließlichen Verwendung kurzfristiger Kontrakte erwiesen“, so die UBS.

Basierend auf den Stärken des UBS Rohstoff-ETF-Angebots

Der neue BCOM-CM-ETF ergänze den bestehenden UBS ETF (IE) CMCI Composite USD SF UCITS ETF. Letzterer sei mit einem verwalteten Vermögen von über 1,1 Milliarden US-Dollar inzwischen der größte breit angelegte Rohstoff-ETF Europas. Sein Erfolg sei auf die wachsende Nachfrage nach einem intelligenteren Zugriff auf breite Rohstoffmärkte zurückzuführen.

Bei dem UBS ETF plc – Bloomberg Commodity CMCI SF UCITS ETF (hedged to EUR) A-acc wird das Wechselkursrisiko zwischen US-Dollar und Euro minimiert.

Hier die Details zu den beiden neuen Anteilsklassen des neuen UBS-Rohstoff-ETFs:

UBS ETF plc – Bloomberg Commodity CMCI SF UCITS ETF (USD) A-acc

  • Anlageklasse: Rohstoffindex-ETF
  • ISIN: IE00BYYLVH00
  • Laufende Kosten: 0,37 Prozent
  • Ertragsverwendung: thesaurierend
  • Handelswährung: US-Dollar
  • Referenzindex: UBS Bloomberg MCOM Constant Maturity Commodity Index

UBS ETF plc – Bloomberg Commodity CMCI SF UCITS ETF (hedged to EUR) A-acc

  • Anlageklasse: Rohstoffindex-ETF
  • ISIN: IE00BYYLVJ24
  • Laufende Kosten: 0,37 Prozent
  • Ertragsverwendung: thesaurierend
  • Handelswährung: Euro
  • Referenzindex: UBS Bloomberg BCOM Constant Maturity Commodity Index hedged to EUR

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.