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US-Aktien-ETPs sind besonders gefragt

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Im ersten Quartal 2013 erzielte die ETP-Branche Zuflüsse in Höhe von 70,1 Mrd. US-Dollar, so das Ergebnis des Quartalsreports ETP Landscape von BlackRock.

Gegenüber dem Vorquartal bedeutet dies ein Rückgang von rund 9,7 Prozent (4. Quartal 2012: 77,6 Mrd. USD). Zurückzuführen ist dieser Negativtrend vor allem auf stark verminderte Zuflüsse im Bereich Emerging Markets. Betrugen diese im 4. Quartal 2012 noch 27,0 Mrd. USD, so verminderten sich diese im 1. Quartal 2013 auf nur noch 4,6 Mrd. USD. Auch ETPs auf europäische Aktien verloren deutlich an Attraktivität. So gingen die Zuflüsse gegenüber dem Vorquartal von 5,1 Mrd. auf 0,2 Mrd. USD zurück. Eine negative Tendenz wies auch der Anleihen-Bereich auf. Hier gab es Rückgänge bei den Zuflüssen in Höhe 4,2 Mrd. USD auf 11,6 Mrd. USD. Immerhin konnte damit aber das 8. Quartal in Folge ein Zufluss von über 10 Mrd. USD verzeichnet werden.

Für den noch moderaten Rückgang sorgten insbesondere hohe Zuflüsse in Aktien der entwickelten Industriestaaten. Investoren setzten dabei insbesondere auf US-Basiswerte. Allein 37, 3 Mrd. USD entfielen auf diese Anlageregion. Auf andere entwickelte Industriestaaten global entfielen 22,4 Mrd. USD. Bei Aktien der Region Asien/Pazifik kam es zu mehr als einer Verdoppelung der Zuflüsse von 4,7 auf 11,1 Mrd. USD. Gefragt waren insbesondere japanische Aktien mit Zuflüssen in Höhe von 8 Mrd. USD. Gegenüber dem Vorquartal bedeutet dies eine Zunahme von 24 Prozent. Stark zulegen konnten auch ETPs auf Dividenden-Aktien-ETPs (+20 Prozent), Wohn-Immobilien.-Aktien (+38 Prozent), Minimum Volatility-Equity (+76 Prozent) sowie Floating Rate-Bonds (+83 Prozent).

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.