Vermögensaufbau ohne Abgeltungssteuer

Noch sind sie selten. Dafür aber umso interessanter. ETF-Versicherungspolicen zeigen erstaunliche Renditen und helfen beim Vermögensaufbau- gerade im Vergleich mit herkömmlichen Kapital-Lebensversicherungen. Der Grund: Sie vereinigen eine Reihe von Vorteilen auf sich.

ETFs erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Einfach, transparent und unschlagbar günstig haben sie ihre Leistungsfähigkeit gerade in der vergangenen Finanzkrise unter Beweis gestellt. Entsprechend schlägt sich der Erfolg des passiven Indextrackings in immer mehr Produkten nieder. Etwa beim Vermögensaufbau mit ETF-Sparplänen. Gleichzeitig jedoch herrscht beim Thema Altersvorsorge mit Renten- und Lebensversicherungen auf ETF-Basis noch immer weitgehende Leere – auch in der Fachpresse. Sparer finden kaum Informationen. Nicht einmal eine Handvoll Anbieter hat diese Konstruktion für sich entdeckt. Dabei erscheint es mehr als naheliegend, die Potenziale der ETFs zum Beispiel mit den steuerlichen Vorteilen einer fondsgebundenen Lebensversicherung zu verbinden. Immerhin unterliegt die nicht der Abgeltungssteuer.

Vermögensaufbau: Halbeinkünfteverfahren statt Abgeltungssteuer

Dass sich damit die Angebotspalette um einige attraktive Produkte erweitern lässt, zeigt Markus Spille. Der Stuttgarter Finanzberater ist einer der wenigen, die sich auf ETFs im Versicherungsmantel spezialisiert haben. Über Docwincent. de bietet er eine Reihe von Vorsorgeprodukten, deren Renditen weit vor denen etablierter Vergleichsanbieter liegen. Und zwar in den Kategorien Riesterrente, Basisrente, ETF-Rentenversicherung und ETF-Fonds-basierte Lebensversicherung. Da es sich bei der letztgenannten ETF-Fondspolice im Kern um eine reine Geldanlage als Ansparmodell handelt, hat DocWincent den Vergleich mit dem ETF-Sparplan von comdirect ( Zum Testbericht) gewählt. Ergebnis: bei einer monatlichen Einzahlung von 200 Euro über 30 Jahre bringt DocWincent in der Spitze effektiv bis zu 23.000 Euro mehr an Ertrag bzw. Ablaufleistung – nach Steuern wohlgemerkt, denn darin liegt der entscheidende Unterschied, wie Spille erklärt: „Während ich beim Fondsdepot 25 Prozent Abgeltungssteuer zahle, werde ich bei der Fondspolice nach dem Halbeinkünfteverfahren besteuert. Beim Spitzensteuersatz von 42 Prozent plus Soli bin ich also mit diesem halben persönlichen Steuersatz bei nur 22,15 Prozent.“ Einzige Voraussetzung: das Gesetz erfordert eine Haltezeit von 12 Jahren und die Auszahlung nicht vor 60 Jahren.

Beratung und Förderung

Doch dieser Vorteil ist kein Automatismus. Er ist fallspezifisch und abhängig von einigen Faktoren, wie Berater Spille weiß: „Da eine Fondspolice zusätzliche Kosten für den Versicherungsmantel verursacht, greift der Steuervorteil erst, wenn der Anleger alternativ in einem Fondsdepot häufiger umschichten würde. Denn dabei fallen jedesmal Abgeltungssteuern an.“ Nach Spilles Berechnungen ist dies aber bereits der Fall, sobald jemand nur 10 Prozent seines Fondsbestands jährlich umschichtet. Die Entscheidung, ob Police oder Depot, hängt eben auch vom persönlichen Anlageverhalten ab. Beliebt sind offenbar Riester- und Rürup-Produkte als Leibrenten. Auch wenn aufgrund gesetzlicher Vorgaben der Anteil von ETFs in der Anlage geringer ist und die Produkte etwas unflexibler sind, so bestechen hier die Förderungen in der Ansparphase: Zulagen, die bis zu 40 Prozent der gesamten Sparleistung betragen können bzw. steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge. „Die Basisrente ist gerade für Selbstständige interessant und deren einzige Möglichkeit, staatlich geförderte Altersvorsorge zu betreiben“, sagt Spille und nennt einen weiteren Vorteil: „Wenn es mal geschäftlich sehr gut läuft, kann man eine bestimmte Summe als Einmalbetrag in die Versicherung einzahlen und so Steuern sparen.“

Faire Verträge

DocWincent vermittelt Verträge von Fortis (mit über 60 ETFs), Interrisk (81 ETFs und 5 Dachfonds) sowie Condor (7 ETFs). Sie wurden laut Spille „auf Anregung des Verbunds Deutscher Honorarberater aufgelegt“. Damit erklärt sich auch zum Teil das Geheimnis der guten Ergebnisse der Produkte. Honorar statt Provision. Der Kunde zahlt nur einmal für Vermittlung und intensive Beratung. Mit zwei Prozent der Beitragssumme ist dies nur die Hälfte dessen, was beim sonst üblichen Provisionssystem klammheimlich von der Gesamtsumme abgeht. Zudem fallen keine versteckten Kosten an. Ein weiterer Pluspunkt: Es gibt keine der in Verruf geratenen Kickbacks, also für den Anleger nicht erkennbare Rückvergütungen, mit denen Fondsgesellschaften Versicherer belohnen, indem sie einen Teil der Gebühren abzweigen, die sie für die Verwaltung der Spargelder erhalten. Obendrein wird zur Darstellung aller renditemindernden Kosten die neue und transparente Kennziffer Reduction in Yield (RiY) verwendet. All diesePunkte, die Verbraucherverbände, Gerichte und Politik von den Versicherern fordern, sind hier längst Realität. Mit ETF-typischer Transparenz und Effizienz bringen die Produkte jedenfalls frischen Wind in die Branche.

Aktion ETF-Versicherung

Unter www.extra-funds.de/vorsorgen finden Sie ein Anfrageformular. Mit diesem können Sie Ihr individuelles unverbindliches Vorsorgeangebot bei DocWincent berechnen lassen. Die Redaktion des EXtra-Magazins leitet Ihre Anfrage dann an DocWincent weiter. Für diese Versicherungstypen können Sie ein Angebot anfordern: ETF-Riester Rente, ETF-Basisrente, ETF-Rürup Rente, ETF-Fondsdepot.

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Weitere interessante Investmentmöglichkeiten finden Sie in unserem ETF-Anlageleitfaden. Dieser erleichtert Ihnen den Einstieg in die Welt der Exchange Traded Funds (ETFs). Wir stellen Ihnen darin die Anlegemöglichkeiten einzelner Länder, Regionen, Sektoren oder Investmentthemen vor.

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