Geld von Staat & Arbeitgeber - und bis 15. Oktober gibts für Berufsanfänger, die unter www.deutschland-spart-vl. einen VL-Sparplan abschließen, noch eine Verdoppelung der Ersteinzahlung obendrauf.

Mit VL-Sparen können sich Arbeitnehmer ein kleines Vermögen aufbauen, gefördert vom Arbeitgeber und dem Staat. Nun bekommen Berufsanfänger unter www.deutschland-spart-vl.de bei VL-Sparverträgen bis 15. Oktober noch eine zusätzliche Starthilfe.

Vermögenswirksame Leistungen (VL-Sparen) gibt es bereits seit den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Erklärtes Ziel: Arbeitnehmer sollen so gefördert werden, sich ein kleines Vermögen anzusparen. Viele haben schon einmal davon gehört, doch nicht alle nutzen sie. Laut einer Untersuchung im Auftrag von ebase von Herrn Prof. Jens Kleine an der Hochschule München und tätig für das Research Center für Financial Services, nehmen sieben Millionen Deutsche ihre VL-Leistungen nicht in Anspruch und verzichten dadurch auf 1,6 Milliarden Euro, die ihnen eigentlich zustehen.

Dabei steht den Arbeitnehmern bereits ab dem ersten Gehalt die Möglichkeit des Vermögenswirksamen Sparens (VL-Sparen) offen. Neben dem Bruttogehalt winkt dabei oft eine Förderung vom Arbeitgeber. Ob und in welcher Höhe Ansprüche bestehen, ist in Tarifverträgen, Betriebsvereinbarungen oder Arbeitsverträgen geregelt. Sie unterscheiden sich je nach Branche und Region und liegen zwischen 6,65 Euro und 40 Euro monatlich. Der Sparbetrag kann in Banksparpläne, Fondssparpläne, Bausparverträge oder die Tilgung eines Baukredits investiert werden. Die größten Renditechancen eröffnen Fondssparpläne. Und wer sich hierfür entscheidet, der fährt mit ETF VL Sparen am besten.

Zudem kann der Arbeitnehmer dabei den Staat am eigenen Vermögensaufbau beteiligen. Dabei winken maximal 80 Euro pro Jahr als staatliche Arbeitnehmerzulage (20 Prozent des Aktienfonds/ETFs). Voraussetzung für den Erhalt der Arbeitnehmerzulage ist jedoch, dass man als Single jährlich nicht über 20. 000 Euro verdient (Ehepaare: 40.000 Euro).

Beim VL-Sparen werden sechs Jahre lang monatlich bis maximal 40 Euro steuer- und sozialabgabenfrei eingezahlt. Mit den monatlichen Beiträgen erwirbt der Arbeitnehmer entsprechende ETF-Fondsanteile. Nach einem weiteren Jahr Sperrfrist, also nach sieben Jahren, steht das angesparte Kapital dann frei zur persönlichen Verfügung. Der Antrag auf VL-Sparen ist beim Arbeitgeber zu stellen. Direktbanken wie finvesto ( Zum Testbericht) bieten diese an. Dabei sind aktuell 77 ETFs VL-sparplanfähig.  Der Sparer erhält über den Online-Zugang jederzeit einen Überblick über die Entwicklung seines ETF VL Sparvertrags.

Mit der Initiative „Deutschland spart VL“ und der Aktion zum Ausbildungsstart, möchte finvesto ( Zum Testbericht) das lukrative Angebot für den Aufbau eines finanziellen Polsters speziell für junge Arbeitnehmer, sprich Auszubildende, zusätzlich mit einem finanziellen Anreiz fördern. Denn je früher man mit dem Kapitalaufbau beginnt, desto besser. Der bei Sparplänen wirksame sogenannte Cost-Average-Effekt ermöglicht, dass man die erworbenen ETF-Anteile zum Durchschnittspreis nicht zu teuer kauft. Sinken die Kurse, erhält der Sparer dadurch mehr ETF-Anteile, steigen die Kurse, erwirbt er weniger Anteile, dafür profitiert er von den gestiegenen Kursen der bereits erworbenen ETF-Anteile. Je jünger man dabei mit dem Sparen beginnt, desto höher wird der Einfluss des Zinseszinseffektes, der erheblich dazu beiträgt, den Betrag über die Jahre hinweg ansteigen zu lassen.

Bei allen VL-Sparplan-Verträgen, die bis zum 15. Oktober 2018 über www.deutschland-spart-vl.de abgeschlossen werden, wird die erste VL-Einzahlung bis maximal 40 Euro, die vom 01.09.2018 bis einschließlich 31.12.2018 auf das im Aktionszeitraum neu eröffnete Depot eingezahlt wird, verdoppelt. Um die Auswahl zu erleichtern, stehen dabei fünf verschiedene, VL-sparplanfähige iShares-ETFs auf den MSCI World (WKN: A0RPWH), DAX (WKN: 593393), Stoxx Europe 600 (WKN: 263530), Dow Jones Global Titans (WKN: 628938)  sowie den MSCI Emerging Markets (WKN: A0HGWC) zur Auswahl.

Da dieses Angebot befristet ist, sollten sich Auszubildende mit Interesse an diesem Angebot möglichst zeitnah beim Arbeitgeber erkundigen, inwieweit sie Anspruch auf Vermögenswirksame Leistungen haben und dann handeln.

Erfahren Sie mehr

 

Interesse an News zu ETFs und Geldanlage?

Unser kostenloser Newsletter hält Sie auf dem Laufenden.

Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.