Warren Buffet siegt bei 10-Jahres-Wette

Welcher Anleger bringt den Mut auf, es mit Warren Buffett aufzunehmen? Hedgefonds-Manager Ted Seides war so mutig. Jetzt sieht er, was er davon hat. Die beiden gingen vor mehr als zehn Jahren eine Wette ein. Investmentlegende Buffett war felsenfest überzeugt, dass innerhalb eines Jahrzehnts ein passives Investment in einen einfachen ETF auf den S&P 500 die Wertentwicklung von aktiv gemanagten Hedgefonds übersteigen würde. Der Leitindex S&P 500 enthält die Aktien der 500 größten börsennotierten US-Unternehmen.

Indexfonds mit 7,1% p.a. klar überlegen

Ergebnis: Der Indexfonds gewann jährlich im Schnitt 7,1 Prozent an Wert (rund 99 Prozent Gesamtrendite). Die von Seides ausgewählten Fonds brachten es in der gleichen Zeit hingegen nur auf jährlich 2,2 Prozent (rund 24 Prozent gesamt). Die Wette auf den Indexfonds brachte Buffett 854.000 US-Dollar. Seides musste sich dagegen mit 220.000 Dollar begnügen. Zusätzlich zum Investmentgewinn erhielt Buffett den Wetteinsatz in Höhe von einer Million Dollar, den er der Wohltätigkeitsorganisation Girls Inc. aus Omaha spenden möchte. Sie setzt sich für soziale und wirtschaftliche Chancen von Mädchen und Frauen ein.

Entscheidend waren die Kosten

Bereits sechs Monate vor dem Ende des Wettkampfes hatte Seides im vergangenen Jahr das Handtuch geworfen und eingesehen: „Im Grunde ist das Spiel vorbei. Ich habe verloren.“ Entscheidend für den deutlichen Rückstand des Fondsmanagers waren die Kosten, die bei einem Investment Hedgefonds anfallen, wie Seides zugab: „Je höher der Preis ist, den ein Investor für ein Asset zahlt, desto geringer sollten die Erwartungen an den Gewinn ausfallen.“

Niemals die Nebenkosten unterschätzen

Der Hedgefonds-Manager hätte besser auf eine Weisheit von Starinvestor Buffett hören sollen. „Wenn du kein aktiver Investor bist – und nur sehr wenige Menschen sollten das versuchen – dann solltest du Indexfonds kaufen. Und zwar Indexfonds mit niedrigen jährlichen Kosten. Und nicht alle auf einmal, sondern immer mal wieder.“
Fairerweise sei gesagt, dass auch ein Quäntchen Glück im Spiel war. Die Wette fiel in einen der längsten Bullenmärkte in der Geschichte. Dennoch zeigt das Beispiel, dass Verbraucher die Nebenkosten bei Geldanlagen niemals unterschätzen sollten. Gerade bei mittelfristig bis langfristig ausgerichteten Anlagen kommt dieser Aspekt besonders zum Tragen. Zudem ist bekannt, dass es langfristig nur ganz wenigen Fondsmanagern gelingt, den Markt zu übertreffen.

Indexfonds eignen sich nicht nur für Investment-Profis wie Warren Buffett, sondern auch für ganz normale Privatanleger. Growney ( Zum Testbericht) erstellt beispielsweise Anlagekonzepte, die auf die jeweiligen Risikoprofile der Anleger zugeschnitten sind. Die Anlagestrategie eines sogenannten Robo-Advisors, wie auch Growney ( Zum Testbericht) einer ist, basiert auf solchen passiven Indexfonds (ETFs), wie sie auch Buffett nutzt. Mit den Aktienfonds stellt Growney ein Weltmarktportfolio zusammen, bei dem sich die Gewichtung der einzelnen Länder aus deren wirtschaftlicher Bedeutung in der weltweiten Wertschöpfung speist. So erhalten Kunden eines Robo-Advisors eine systematische Aktienrendite. Die Anleihenfonds aus dem Haus Growney investieren in Unternehmens- und Staatsanleihen von hoher Qualität aus dem Euroraum.

Bei der Wahl der passenden Anlagestrategie können Anleger bei Growney aus fünf verschiedenen Optionen wählen, deren Portfoliozusammensetzung und Risikoniveau variiert: Von konservativ mit einem geringen Aktienanteil bis offensiv mit ausschließlich Aktien. Mit einer offensiven Strategie gehen Anleger ein höheres Risiko ein, erhalten im Gegenzug aber auch eine höhere Renditeerwartung. Strategien mit einem höheren Anleiheanteil erwirtschaften eine geringere Rendite, dafür wird das Risiko erheblich reduziert. Wer sich unsicher ist, welche Strategie am besten passt, dem hilft Growney mit dem Risikobereitschaftstest. Dieser fragt in erster Linie ab, wie gut ein Anleger Verluste verschmerzen kann und wie die finanzielle Ausgangslage ist. Auf Grundlage dieser Antworten erhalten Anleger schließlich eine Strategieempfehlung, die auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt ist. Danach muss der Verbraucher lediglich die Höhe der Einmalanlage festlegen. Daneben kann er – sofern er das wünscht – eine monatliche Sparrate und die Anlagedauer angeben. Eine Mindestanlagesumme gibt es bei Growney nicht, Sparpläne sind auch schon mit geringen Beträgen möglich. Der Prozess zur Geldanlage über einen Robo-Advisor ist in diesem Text am Beispiel von Growney beschrieben. Bei anderen Anbietern erfolgt der Ablauf nahezu identisch und zu vergleichbaren Konditionen.

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Sponsored Post des Anbieters Growney.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.