Geht es nach der Börse steht das Finale bei der Fußball-WM schon fest. Nach der Kursentwicklung der nationalen Aktienindizes würden sich am 15. Juli 2018 in Moskau die Nationalmannschaften aus Peru und Japan gegenüberstehen.
Peru ist Börsen-Weltmeister.

Geht es nach der Börse, steht das Finale bei der Fußball-Weltmeisterschaft schon fest. Nach der Kursentwicklung der nationalen Aktienindizes würden sich am 15. Juli 2018 in Moskau die Nationalmannschaften aus Peru und Japan gegenüberstehen. Sieger: Peru. Das geht aus einer Untersuchung der Fondsgesellschaft Fidelity hervor, die eine Auswertung der Aktienmärkte aller bei der Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmenden Länder darstellt. Die Betrachtung geht zurück bis zum Juli 2014. Demnach kletterte der Aktienmarkt Perus seither um 64 Prozent. Abgeschlagener Vize-Weltmeister ist Japan mit 39 Prozent, dicht gefolgt von den asiatischen Nachbarn aus Südkorea mit 36 Prozent. Schlusslicht ist mit einem Minus von 49 Prozent Nigeria. Und auch Argentinien, das fußballerisch zu überzeugen weiß, ist nicht gerade an Liebling der Börsianer. Die Börse in Buenos Aires verbucht ein Minus von knapp 40 Prozent.

Wie schneiden die sportlichen WM-Favoriten ab?

In der Juni-Ausgabe des Extra Magazins beleuchten wir die sportlichen Favoriten und deren wirtschaftliche Perspektiven. Wie haben sich also die Kurse in den vergangenen vier Jahren entwickelt? Bei Brasilien steht ein überschaubares Plus von zwei Prozent, Deutschland würde in Gruppe F mit knapp 17 Prozent immerhin noch als Gruppenzweiter ins Achtelfinale einziehen. Gleiches gilt für Spanien, allerdings mit mäßiger „Tordifferenz“. Nach vier Jahren sind die Aktien im Schnitt fast fünf Prozent weniger wert. Gruppengegner Iran ist gar nicht handelbar. Was machen die Franzosen? Sportlich hochgehandelt stimmt auch die Entwicklung an der Kurstafel. Mit mehr als 23 Prozent schneidet Frankreich unter den sportlichen Top-WM-Favoriten an der Börse am besten ab.

Den erweiterten Favoritenkreis führt Belgien mit einem Kursplus von knapp 25 Prozent an. Die Three Lions hätten mit britischen Aktien ein Minus von gut sechs Prozent verbucht. Christiano Ronaldo hätte eine Investition im Juli 2014 in portugiesische Aktien einen Verlust in Höhe von mehr als elf Prozent beschert.

Lesetipp: Angesichts der attraktiven Rendite Perus, sollten Sie unseren Anlageleitfaden zum Thema „Investieren in Emerging Markets“ lesen.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.