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ETF-Pressespiegel – KW 19/2012

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Nachfolgend finden Sie den ETF-Pressespiegel der Kalenderwoche 19 / 2012. Wir haben darin die besten ETF-Artikel der vergangenen Tage zusammengefasst. Ausgewählt wurden die Artikel von der EXtra-Magazin Redaktion. Viel Spaß damit!

Aktueller ETF-Pressespiegel

07.05.2012 – handelsblatt.com – Van Eck plant ETFs in Saudi-Arabien

Als erster ausländischer Anbieter plant eine US-Fondsgesellschaft zwei ETFs auf Saudi-Arabiens Aktienmarkt. Der von Van Eck initiierte Market Vectors Saudi Arabia ETF soll sich auf den gesamten Aktienmarkt beziehen.

03.05.2012 – handelsblatt.de – Anleger ziehen im April Milliarden ab

Die wiederaufflammenden Sorgen um die Euro-Schuldenkrise haben im April Spuren am Markt für börsennotierte Indexfonds (ETFs) hinterlassen. Weltweit verzeichnete die ETF-Branche Nettozuflüsse von zwei Milliarden Dollar.

02.05.2012 – handelsblatt.com – Vier US-Banken zu Millionenstrafen verurteilt

Vier Banken sind von der US-Finanzaufsicht zu Millionenstrafen verurteilt worden, weil sie komplexe ETFs an Privatanleger verkauft haben. Betroffen sind die Citigroup, Morgan Stanley, UBS und Wells Fargo.

02.05.2012 – faz.net – Viele ETF laufen Aktienfonds den Rang ab

Geht es um die Rendite, so sind ETF häufig eine gute Wahl: Der Malaysia-Fonds von Fidelity schneidet kaum besser ab als ein Indexfonds – allerdings mit weniger Risiko.

02.05.2012 – handelsblatt.com – Anleger zu mehr Risiko mit Indexfonds bereit

Wenn Indexfonds (ETFs) Swaps enthalten, statt nur einen Index abzubilden, steigt auch ihr Risiko. Doch immer mehr Anleger scheinen das Risiko in Kauf zu nehmen. Überhaupt nimmt das Selbstbewusstsein bei ETFs zu.

02.05.2012 – finanznachrichten.de – Analyse/Börse Stuttgart: ETF-Anleger zeigen sich überwiegend optimistisch

Anleger börsengehandelter Fonds (ETFs) haben sich in der vergangenen Woche überwiegend optimistisch gezeigt. „Private Investoren kauften sowohl klassische, auf steigende Kurse setzende Produkte (Long-ETFs) wie auch die gehebelten Long-Varianten“, schrieb am Mittwoch Michael Görgens, Leiter des ETF-Handels bei der Börse Stuttgart..

02.05.2012 – DAF – Trendfolger: „Aktienquote weiterhin 70 Prozent“

TrendfolgerDie anhaltende Konsolidierung lässt Markus Kaiser, Manager des ETF-Dachfonds, weiterhin gelassen sein: „Es ist eine Korrektur nach rasantem Aufschwung, mehr nicht.“

Der ETF-Dachfonds (DE0005561674), 2007 als erster seiner Art in Deutschland aufgelegt, feierte im April sein fünfjähriges Bestehen und hat damit ausreichend Historie, um auch von langfristig orientierten Anlegern in die engere Wahl genommen zu werden. „Unser Ziel ist es vermögensverwaltend zu agieren, Verluste zu reduzieren und positive Trendphasen zu nutzen“, erläutert Markus Kaiser, der auch als Geschäftsführer der Fondsgesellschaft Veritas fungiert. Dazu kann die Aktienquote von null bis hundert Prozent gesteuert werden, dazu dienen unterschiedliche Anlageklassen, neben Aktien also auch Renten, der Geldmarkt oder Rohstoffe. Das Konzept ist weitgehend aufgegangen. Trotz Finanzkrise 2008 und überaus heftiger Korrektur 2011 steht ein Gewinn von 23 Prozent zu Buche. Nachdem Kaiser in das Jahr 2012 mit einer Aktienquote von fast 100 Prozent gestartet ist, hat er jetzt im Zeichen der Konsolidierung diese etwas reduziert. „Die Quote liegt aber weiterhin hoch bei 70 Prozent und der Trend ist strategisch in Ordnung“, erläutert er.

02.05.2012 – DAF – Todeslisten: „Diese ETFs könnten sterben“

ETFTodesliste

Bisher ist das Wachstum der jungen Branche der Indexfonds, der ETFs, ungebrochen. Doch es mehren sich die Zweifel, ob alle neuen Fonds und so mancher volumenschwacher alter Fonds überleben wird.

„Ein Fonds benötigt langfristig ein Volumen von rund 100 Millionen Euro, damit die Fondgesellschaft mit den Managementgebühren auf ihre Kosten kommt“, rechnet Detlef Glow vor. Er ist dort für die Fondsanalyse Europa, Mittlerer Osten und Afrika zuständig. Insgesamt hat er 195 von den rund 950 in Deutschland gehandelten ETFs ausgemacht, die unter dieser Grenze liegen: „Diese Fonds könnten sterben.“ Dennoch glaubt er nicht, dass alle Fonds darunter auch dem Tode geweiht sind: „Viele Anbieter sind eben auch mit kleinen Volumina bei den Spezialitäten vertreten, um eine breite Palette anbieten zu können“, sagt Glow. Markus Kaiser, Fondsmanager und Geschäftsführer von Veritas, sieht ein geringes Volumen nicht unbedingt als Nachteil an: „Solang die Liquidität ausreichend ist und die Preise angemessen, sehe ich kein Problem.“ Allerdings gesteht er zu, dass ein hohes Volumen schon auf höhere Liquidität hinweist. Was soll ein Anleger machen, wenn ein Fonds geschlossen? „Keine Sorge“, sagt Glow“, entweder gibt es das Fondsinventar in Form von Geld oder ein anderen Fonds als Tauschangebot“, beruhigt Glow. Auf jeden Fall müsse dies rechtzeitig von der Fondsgesellschaft angekündigt werden. Kurzfristig sind der Analyst noch keine Todeswelle: „Da die Branche noch kräftig wächst, können sich die Anbieter noch eine Zeitlang auch schwache Fonds leisten“.

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