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ETF-Pressespiegel – KW 25

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Nachfolgend finden Sie den ETF-Pressespiegel der Kalenderwoche 25. Wir haben darin die besten ETF-Artikel der letzten Handelswoche zusammengefasst. Ausgewählt wurden die Artikel von der EXtra-Magazin Redaktion. Viel Spaß damit.

++++ Hinweis: Wir freuen uns über jede Empfehlung – helfen Sie uns weiter zu wachsen! ++++

Aktueller ETF-Pressespiegel

20.06.2011 – Handelsblatt – Deutsche Anleger haben keine Lust auf ETFs

Das Sommerloch, Griechenlands Schulden und die schlechte Konjunktur machen Händler für das geringe Interesse der Anleger an ETFs verantwortlich. Selbst Fonds auf den deutschen und europäischen Markt zogen nicht.

20.06.2011 – FAZ – Der künstliche DAX

Wer auf Dax, FAZ-Index oder Eurostoxx 50 setzen will, hat viele Möglichkeiten: Fonds, Zertifikate oder Optionsscheine. So findet jeder die für ihn passende Geldanlage. Ein Blick in die Bastelstuben der Banken.

22.06.2011 – Handelsblatt – Blackrock setzt auf Schwellenländer

Mit dem Produkt will der US-Vermögensverwalter auf die große Nachfrage von Investoren reagieren, Anleihen in lokaler Währung zu handeln. Denn die Devisen aus Schwellenländern haben in den letzten Jahren an Wert gewonnen.

23.06.2011 – BoerseGo – Europäische Sektoren bluten weiter

Zwar sind seit Jahresbeginn den ETFs auf die Sektorenindizes des STOXX 600 mehr neue Gelder zu- als abgeflossen. Doch der Vorsprung der Zuflüsse ist knapp. In der Woche, die am 17. Juni endete, lag das Plus lediglich bei 4,6 Millionen US-Dollar, wie aus der Sektoren-Studie von BlackRock-ETF-Expertin Deborah Fuhr hervorgeht. Auf Sicht der vergangenen Woche hatten die Abflüsse mit 83,2 Millionen US-Dollar die Oberhand. Auch seit Anfang Juni stehen die Zeichen auf rot.

26.06.2011 – BoerseGo – Verwaltetes ETF-Vermögen im Mai noch im Aufwind

Bis Ende Mai ist das weltweit verwaltete Vermögen, dass in ETFs oder in ETCs liegt, weiter gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Studie von BlackRocks ETF-Expertin Deborah Fuhr hervor. Laut der Analyse erzielten die globalen Assets under Management in ETPs Ende Mai insgesamt 1.446, 6 Milliarden US-Dollar. 2010 lag es den Angaben zufolge bei 1.311,3 Milliarden US-Dollar. Die meisten Assets entfallen nach wie vor auf ETFs, die Aktienindizes abbilden.

27.06.2011 – Goldreporter – BIZ erweitert Gold-Swap-Geschäfte auf 409 Tonnen

Im vergangenen Jahr sorgte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) für Aufsehen, mit umfangreichen Gold-Swap-Geschäften, deren Hintergrund unklar blieb. Seither hat sich das Volumen dieser Gold-Derivate in der BIZ-Bilanz um weitere 18 Prozent erhöht.

20.06.2011 – DAF – Yavalu-Investing: „Gewinnen per Mausklick“

yavaluGuter Rat ist teuer – ganz besonders in der Geldanlage. Umso willkommener sind neue Systeme im Internet, die regelbasierte Vermögensverwaltung bieten – zu geringen Kosten. Yavalu bietet das.
Das Internetportal aus München (www.yavalu.de) fragt zunächst nach den Präferenzen des Nutzers, definiert eine Risikoklasse und macht Vorschläge für eine Depotzusammensetzung. „Wir nutzen ausschließlich kostengünstige ETFs“, erklärt Matthias Lamberti, Gründer und Geschäftsführer von Yavalu. Dann müsse der Kunden selbst über seine Bank ordern. „Aber wir überwachen dann das Depot“, erläutert Lamberti, „wenn sich die Anteile durch die Marktentwicklung verändert, wird ein Anpassungsvorschlag unterbreitet“. Mit bis zu sieben Euro pro Monat erscheint das Angebot als günstig. Aber der Anleger muss auch die Grenzen kennen: „Eine ausgeklügelte Finanzplanung je nach Lebensphase zum Beispiel können wir nicht bieten“, gesteht Lamberti zu

21.06.2011 – DAF – ETFkompakt: „Risiko geschickt begrenzen“

etfkompaktImmer wenn es an den Märkten kracht, steigt die Volatilität, nehmen die Schwankungen zu. Dies nutzt der Indexanbieter STOXX für ein Börsenbarometer mit automatische Risikobegrenzung. Die neue Indexfamilie Risk Control, die für große Standardindizes der Welt aufgelegt wird, wechselt von Aktien auf die sichere Seite, wenn es brenzlig wird. „Der Index mit einer maximalen Schwankung von 15 Prozent, investiert in den Geldmarkt wählen, sofern diese Schwelle überschritten wird“, erläutert Konrad Sippel, der bei STOXX für die Produktentwicklung zuständig ist. Dabei kann der Anleger zwischen vier unterschiedlichen Risikostufen wählen: 5, 10, 15 und 20 Prozent. Vorteil für den Investor: In der Regel vermeidet er bei starken Abwärtsbewegungen einen Großteil der Verluste. Die Rückrechnungen unterstreichen dies. „Mit diesem Index nimmt man an Aufwärtsbewegungen in der Regel gut teil, leidet aber weniger bei Abwärtsbewegungen“, so Sippel.

22.06.2011 – DAF – ETFkompakt: „Extrarendite mit Volatilität“

etfkompakt3Wenn die Märkte fallen, nehmen die Schwankungen zu – die Fachleute sprechen dann davon, dass der Aktienmarkt und die Volatilität negativ korreliert sind. Dazu können Anleger nutzen, und das tut ein neuer ETF von Lyxor Asset Management. Er heißt Lyxor ETF S&P 500 VIX Futures Enhanced Roll (ISIN: FR00011026897) . Der zugrundeliegende Index bezieht sich auf Futures, die wiederum den VIX-Index darstellen. Entsprechend sind der Basiswert rolloptimiert, die Futures werden so gewählt, dass Rollverluste möglichst gering sind. Entscheidend ist die Wirkung, vor allem über Bassephasen hinweg. „Wer den neuen ETF zu zehn Prozent mit einem S&P-500-ETF kombiniert kann sich in Krisenzeiten teilweise absichern und noch eine Extrarendite einfahren“, erläutert Heike Fürpaß-Peter, die den ETF-Vertrieb bei Lyxor für Deutschland und Österreich verantwortet. „Immerhin hat diese Kombination seit 2006 18 Prozent besser als der Standard-ETF abgeschnitten.“

22.06.2011 – DAF – Gewinnen mit ETFs: „Finanzstabilität nicht gefährdet“

gewinnenDie Finanzaufsicht einzelner Länder und internationaler Organisationen sieht erhebliche Risiken für die Stabilität durch ETFs. Die Branche ärgert sich und fühlt sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. CDOs, CDS oder ABS – nicht diese undurchsichtigen Instrument sind der Bank für internationalen Zahlungsausgleich, der britischen Aufsicht FSA oder dem Internationalen Währungsfonds ein Dorn im Auge, sondern die ETFs, die börsengehandelten Indexfonds sind ins Visier geraten. Besonders die synthetische Replikation wird mit Mißtrauen bedacht. „Die sogenannten Experten haben überhaupt nicht verstanden, wie mit den Handelstechniken Liquidität gesichert wird“, spottet Chris Hofmann, die den weltweiten Vertrieb für ETFs bei der UniCredit leitet und weist die Kritik als „ungenügend“ zurück. Auch Heike Fürpaß-Peter, die den ETF-Vertrieb bei Lyxor für Deutschland und Österreich verantwortet, meldet Zweifel an. „Wir sind Pioniere bei der Nachbildung mit Swaps, und unsere ETFs haben im Sondervermögen Instrumente, die meist sogar liquider sind als die Bestandteile eines Index“, gibt sie zu bedenken. Die Branche ist aufgeschreckt und beginnt sich zu wehren: „Wie sechs Prozent des weltweiten Fondsvermögens die Stabilität gefährden, wenn in den anderen 94 Prozent alle die kritisierten Methoden angewandt werden, ist völlig unverständlich“, wehrt sich Hofmann.

Darüberhinaus gab es natürlich viele weitere Meldungen über die wir selbst berichtet haben. Diese finden Sie in unserem ETF-News-Bereich.

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Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.