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ETF-Pressespiegel KW14/2015

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Nachfolgend finden Sie den ETF-Pressespiegel der Kalenderwoche 14/2015. Wir haben darin die besten ETF-Artikel der vergangenen Tage zusammengefasst. Ausgewählt wurden die Artikel von der EXtra-Magazin Redaktion. Viel Spaß damit!

30.03.2015 – finanzen.net – ETF-Flows: Milliarden-Zuflüsse für BlackRock

Die Marktführer-ETFs sammelten in Europa 2015 bisher fast zwölf Milliarden Euro. Der europäischen ETF-Industrie flossen 31,2 Milliarden Euro zu. Der Vormarsch der Exchange Traded Funds (ETFs) geht auch in diesem Jahr weiter: Einer aktuellen Statistik der Deutschen Bank zufolge, stieg das Vermögen der in Europa, Asien/Pazifik und den USA verwalteten Passivprodukte bis zum 20. März 2015 um rund 175 Milliarden Euro auf 2,7 Billionen US-Dollar. Die Anzahl der einzelnen Produkte legte um 55 zu. Mit einem Volumen von gut zwei Billionen US-Dollar stellen die USA nach wie vor den weltweit größten ETF-Markt. Auf Platz zwei folgt – wenn auch abgeschlagen – Europa mit einem verwalteten Vermögen von 476,1 Milliarden US-Dollar (441,1 Millionen Euro) vor Asien/Pazifik mit 218,3 Milliarden US-Dollar.

24.03.2015 – FAZ – So kaufe ich einen ETF

ETF (die Abkürzung steht für Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Indexfonds) werben landauf, landab mit einem großen Versprechen: Keine Form der Geldanlage sei leichter zu verstehen. Im Prinzip ist das auch richtig. Denn ETF bilden exakt die Wertentwicklung eines Börsenbarometers wie beispielsweise des Dax nach. Legt der Dax, wie seit Jahresanfang geschehen, um rund 23 Prozent zu, ist auch der ETF 23 Prozent im Plus. Verliert er dagegen 23 Prozent, notiert auch der ETF mit 23 Prozent im Minus. Eigentlich eine einfache Sache. Wer allerdings im Internet oder in Werbeprospekten die Angebote der großen ETF-Anbieter wie der Deutsche-Bank-Tochtergesellschaft db x-trackers, des Marktführers iShares oder anderer Gesellschaften anschaut, ist schnell verwirrt: Einfach ist hier auf den ersten Blick nichts mehr. Stattdessen wird der Anleger heimgesucht von allerlei merkwürdig klingenden Namen: Was verbirgt sich beispielsweise hinter einem ETF mit der Bezeichnung „iShares MSCI World Minimum Volatility“?

24.03.2015 – Handelsblatt – Auf die Auswahl kommt es an

Anleger freuen sich über üppige Ausschüttungen. Mit börsengehandelten Indexfonds können sie breit gestreut auf den Trend setzen. Was es zu beachten gilt. Wer auf regelmäßige Kapitaleinkünfte setzt, hat es in Zeiten, in denen die Notenbanken die Zinsen quasi abgeschafft haben, nicht einfach. Klassische Bankprodukte wie Sparbuch, Tages- oder Festgeld werfen kaum noch Zinsen ab. Und auch an den Anleihemärkten ist kaum noch etwas zu holen, wenn Investoren kein deutlich erhöhtes Risiko eingehen wollen. Immer mehr Anleger entdecken deshalb Dividenden als Alternative.

25.03.2015 – Neue Zürcher Zeitung – Welche Tücken sich im Index verstecken

Die Argumente für passives Anlegen mit Exchange-Traded Funds (ETF) überzeugen. Die Kosten sind tief, und erwiesenermassen schlagen die viel teureren, aktiv verwalteten Fonds die Entwicklung des Referenz-Indexes mehrheitlich nicht. Mit einem Index-Fonds macht man dagegen die Bewegung des Benchmarks mit – abzüglich der Kosten für den ETF. Doch ein Index-Investor muss sich die Frage stellen, was habe ich erreicht, wenn ich die Index-Performance erhalte? Für die Antwort wichtig sind die Index-Zusammensetzung und die Kosten für das «Übernehmen» des Indexes.

27.03.2015 – Börse Online – UBS MSCI EMU Cyclical UCITS ETF: Jetzt den Eurozonen-Turbo zuschalten

Selbst die OECD traut inzwischen der Eurozone eine flotte Erholung zu. In solch einem Umfeld sollten auch die Aktienbörsen weiter klettern. Mit dem UBS MSCI EMU Cyclical UCITS ETF profitieren Anleger besonders stark. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) prognostiziert der Eurozone jetzt mehr Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 17 Nationen dürfte im laufenden Jahr um 1,4 Prozent gegenüber 2014 zulegen, schreiben die OECD-Volkswirte in ihrem jüngsten Bericht. Im vergangenen Jahr wuchs die Wirtschaft der Eurozone nur um 0,9 Prozent. Das stärkere Wachstum in diesem Jahr dürfte nach OECD-Schätzung allerdings nur der Anfang sein. Für das Jahr 2016 prognostiziert die Organisation sogar einen Zuwachs von zwei Prozent. 2016 dürfte sich also der Aufschwung noch verstetigen. Den Aktienbörsen der Euro-Region sollten diese positiven Konjunkturaussichten weiteren Auftrieb geben.

27.03.2015 – FAZ – Wie Kleinanleger dem Niedrigzins entkommen können

Sparer haben es im Euroraum derzeit schwer. Auf Tages- und Festgeldkonten gibt es kaum noch Zinsen und es sieht nicht so aus, als ob die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins in der nächsten Zeit erhöhen wird und so Sparern wieder zu mehr Einnahmen verhilft. Für Kleinanleger kann es sich durchaus lohnen, in Aktien zu investieren. Allerdings sollten sie einige Regeln beachten. Aktienanlagen sind immer mit einem gewissen Risiko verbunden, auch Investitionen in ETF. Andere Fonds – zum Beispiel Branchenfonds – sind potentiell aber um einiges riskanter. Grundsätzlich sollten Durchschnittssparer beachten, dass sie nur Geld investieren, welches sie langfristig entbehren können – laut „Finanztest“ mindestens für zehn Jahre, besser noch länger. So lassen sich auch zwischenzeitliche Börseneinbrüche aussitzen.

27.03.2015 – Börse Online – WisdomTree startet mit sechs ETFs mit Schwerpunkt auf Dividendenrendite

Marktkapitalisierungsgewichtete Indizes sind out – Smart Beta ist in. Der US-Anbieter WisdomTree startet nun auch in Deutschland durch und bringt die ersten ETFs auf den Markt, die auf Basis der Dividendenrendite gewichtet werden. Die Zahl der ETF-Anbieter in Deutschland wächst weiter. Jüngst neu an der Frankfurter Börse gelistet wurden sechs Fonds von WisdomTree, dem weltweit achtgrößten ETF- & ETP-Anbieter (54 Mrd. $ AuM). Das in New York ansässige Unternehmen hat die ersten ETFs im Juni 2006 in den USA und im Oktober 2014 in Europa aufgelegt. Die Amerikaner bieten keine Standard-Indizes an, sondern haben sich auf eigens entwickelte Smart-Beta-Dividenden-Strategien spezialisiert. Alle sechs aufgelegten Smart-Beta-ETFs werden auf Xetra notiert und investieren in Aktien aus Europa, den USA und Schwellenländern sowohl im Large-Cap- als auch im Small-Cap-Bereich.

24.03.2015 – easyfolio Blog – Gender-Theorie und Finanzmarktforschung

Anlässlich des Weltfrauentages und des 25. Jahrestages der Einführung des ersten ETFs der Welt (in Kanada) traf sich am 9. März die Initiative „Women in ETFs“ in der Deutschen Börse in Frankfurt zum traditionellen Läuten der Börsenglocke. Das Ziel: An die Einführung einer bahnbrechenden Produktgattung erinnern und zugleich ein weltweites Netzwerk von Frauen in der ETF-Industrie etablieren.

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30.03.2015 – wallstreet-online.de – Drei Dinge die Sie NICHT tun müssen um Rendite zu erzielen

Die Sparzinsen bei der niederländischen Rabobank sanken in diesem Monat als erste von allen Banken unter ein Prozent. Die Anderen werden schnell folgen, denn mehr als 25% aller ausstehenden europäischen Staatsobligationen weisen einen negativen Zinssatz auf. Erstmals in der Geschichte leihen sich Unternehmen Geld zu einem negativen Zinssatz. In Deutschland und Dänemark zahlen Bankkunden bereits drauf, um ihr Erspartes bei einer Bank unterzubringen. Und als wenn das Ganze noch nicht schlimm genug wäre, dies sind negative Nominalzinsen. Schaut man sich den Realzinssatz an (inflationskorrigiert), wird die Situation noch besorgniserregender. Viele Menschen sind daher verzweifelt auf der Suche nach rentablen Geldanlagen. Dieser ‚Reach for Yield‘ kann aber großes persönliches Leid und den Verlust eines großen Teil des Vermögens zur Folge haben.

30.03.2015 – Die Welt – Hochfrequenzhändler verdienen Kleckerbetrag an Konjunktur-Wetten

Hochfrequenzhändler verhalten sich wie Raubtiere auf Beutezug, wenn makroökonomische Daten veröffentlicht werden. Sie stürzen sich auf die Zahlen und kaufen oder verkaufen in Bruchteilen von Sekunden Wertpapiere. Doch ungeachtet der Hochtechnologie, die ihnen zu Gebote steht, scheffeln sie damit kein Geld, wie eine neue wissenschaftliche Studie erläutert. Die Wissenschaftler der Universität Emory untersuchten, wie viel die schnellsten Firmen mit zwei wichtigen Finanzprodukten in den Augenblicken verdienen, nachdem wichtige US-Konjunkturdaten veröffentlicht wurden.

Podcast Börse München

Der Dax ist von Gewinnmitnahmen und Neueinstieg geprägt. Während aktuelle Konjunkturdaten in Deutschland und Europa positiv ausfielen, macht den USA der starke Dollar und schwache Euro zu schaffen. Überdies erscheint mit dem Jemen ein neuer Krisenherd am Horizont. Insofern gilt: nicht in hektischen Aktionismus verfallen, sondern die Lage aufmerksam beobachten und abwarten.

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27.03.2015 – Neue Zürcher Zeitung – Alte Rezepte funktionieren nicht mehr

Absolute Return oder Total Return heissen die neuen Rezepte von Obligationenfonds. Was man sich darunter vorstellen muss und wie Fonds und ETF mit den Konstruktionsmängeln der Indizes umgehen. Seit manche Staatsanleihen von Industrieländern negative Renditen aufweisen und sich «sichere» Industriestaaten gleichzeitig als Schuldenkönige gebärden, ist die Obligationenwelt nicht mehr die gleiche wie ehedem. Die wenigsten Anleger kaufen noch Staatsanleihen aus Industrieländern. Wenn, dann tun sie es, weil sie vermuten, dass ein Deflationsszenario die Renditen auch von den gegenwärtigen Niveaus her noch weiter in den Keller und die Kurse nach oben treiben könnte. Oder sie hoffen auf kurzfristige Kursanstiege, falls es irgendwo auf der Welt zu einer Krise käme und die Anleger um jeden Preis ihr Geld in relativ sichere Anlagen investieren wollten.