2016 war ein Jahr der negativen politischen Überraschung. Für den Aktienmarkt war die Überraschung aber positiv. Wird das 2017 auch so ablaufen?

„Das ist keine Zinswende, sondern nur ein Zinswendchen“, kommentiert Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, die jüngste Zinsentscheidung der Fed. Normalerweise wirkt der Prozess von Zinsanhebungen, für kommendes Jahr sind mindestens drei Schritte avisiert, belastend auf den Aktienmarkt, doch Halver ist optimistisch für 2017: „Kein Aktienanleger muss Angst vor höheren Zinsen haben, weil das Niveau trotzdem sehr niedrig bleibt, in Europa sowieso.“

Für ihn sind Anleihen keine vernünftige Alternative zum Aktienmarkt. Als Gefahr sieht er durchaus, dass der designierte US-Präsident Donald Trump mit Handelsprotektionismus die Weltwirtschaft gefährden könnte, glaubt aber, dass Trump sich in diesem Punkt mäßigen wird. „Die Unternehmensgewinne ziehen an, das wird zusätzlich helfen ist er überzeugt.“ Für ETF-Anleger bedeutet dass, dass sie weiter auf Aktien setzen können. „Es wird zwar immer wieder heftige Schwankungen geben“, vermutet Thomas Meyer zu Drewer, Leiter des ETF-Geschäfts der Commerzbank ( Zum Testbericht) unter der Marke ComStage, aber wird langfristig agiert, kann gelassen bleibt, vor allem wenn er regelmäßig mit einem Sparplan investiert.“

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.