Trotz kräftiger Erholung nach der Brexit-Entscheidung der Briten hat der DAX es nicht geschafft, die im April 2015 begonnene Baisse zu überwinden. Doch es gibt Alternativen mit günstigerer Charttechnik. Zur Chartanalyse:

„Erst wenn der DAX die 10.600 Punkte überwindet, ist der jüngste Baissetrend überwunden“, sagt Sophia Wurm, technische Analystin der Commerzbank ( Zum Testbericht). Darauf warten offenbar viele ETF-Anleger. „sie haben sich antizyklisch in den jüngsten Turbulenzen eingedeckt“, berichtet Thomas Meyer zu Drewer, der bei der Commerzbank ( Zum Testbericht) das ETF-Geschäft unter der Marke ComStage leitet. Nach der DAX noch keine neue Aufwärtstrend markiert habe, orientierten sich die Anleger um und schauten auf Alternativen.

Günstige Chartanalyse bei Emerging Markets und Gold

„Der S&P 500 in den USA steht deutlich besser da, hat nicht nur neue Allzeithochs erreicht und ist im soliden Aufwärtstrend“, analysiert Sophia Wurm. Am besten habe aber das Gold abgeschnitten: „Hier wurde ein klarer Aufwärtstrend begonnen“. Wer auf Goldminen setzte konnte durch die Hebelwirkung teilweise 100 Prozent erzielen. Charttechnisch günstiger als der DAX präsentieren sich die Emerging Markets – ein neuer Aufwärtstrend nach langer Baisse“, so Wurm. Das zeigt auch das Nettomittelaufkommen: „Emerging sind wieder klar im Fokus der Anleger“, bekräftigt Thomas Meyer zu Drewer.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.