China war lange Zeit der Motor für die Weltwirtschaft, schwächelt aber inzwischen. Außerdem wird die Wirtschaft umgebaut – weg von Exporten, hin zu inländischem Konsum. Was bedeutet dies für die ETF-Anleger?

„China kann man nicht ignorieren“, sagt Laura Lui, Laura Lui, Head of Index and Quantitative Investment of ICBC Credit Suisse Asset Management (International), „dazu ist der Aktienmarkt inzwischen einfach zu groß und umsatzstark.“ Zusammen mit dem ETF-Anbieter Wisdom Tree hat man den ICBCCS WisdomTree S&P China 500 an der deutschen Börse einführt, der alle Aktienklassen umfassen, seien sie in China, Hongkong oder an der US-Börse gehandelt.

Die Wirtschaftsabschwächung macht Nizam Hamid, ETF-Stratege von Wisdom Tree Europa keine Sorgen: „Das Wachstum ist mit 6,5 Prozent stabil, wenn auch nicht mehr so hoch wie vor ein paar Jahren. Dafür aber nimmt das Pro-Kopf-Einkommen weiter kräftig zu. Das eröffnet weitere Anlagemöglichkeiten.“ Der Umbau der Wirtschaft hin zu inländischem Konsum kommt offenbar weiter voran: „Trugen die Konsumausgaben 2013 knapp 50 Prozent zum BIP-Wachstum bei, so sind es jetzt schon mehr als 66 Prozent“. Für Anleger ergeben sich inzwischen viele Möglichkeiten mit ETFs daran teilzuhaben. Wer sich auskennt kann auch Branchenindizes wählen und so auf spezielle Trends setzen.

Wie können Privatanleger bereits heute in ETFs investieren?

1. Im Rahmen eines ETF-Sparplan Vermögen aufbauen
2. Mit fertigen ETF-Anlagekonzepten Geld anlegen
3. Mit einem Robo-Advisor online Geld anlegen
4. Als Selbstentscheider den richtigen ETFs finden

Mehr zum Thema ETFs unter: https://www.extra-funds.de/

Eine Liste mit allen China-ETFs finden Sie hier: https://www.extra-funds.de/etf-tools/…

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.