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Dachfonds: „ETFs auf dem Vormarsch“

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Dachfonds gelten als prädestiniert für die besten Produkte der besten Fondsmanager. Doch immer häufiger werden diese durch klassische Indexfonds ersetzt. Warum?

„Immer mehr Manager von Dachfonds verstehen sich weniger als Fondspicker, sondern mehr als Asset-Allocator“, erläutert Michael Haker, Analyst im European Researchteam des Analysehauses Morningstar. In seinen Untersuchungen hat er festgestellt, dass der Anteil der ETFs an den Dachfonds insgesamt im vergangenen Jahr einen Sprung gemacht hat und nun auf fast 20 Prozent gestiegen ist. „Da erklärt sich auch damit“, fügt Thomas Wiedenmann, der beim Anbieter iShares für den Vertrieb an Banken und Vermögensverwaltern zuständig ist, „dass ETFs äußerst flexibel zu handhaben sind und dies gerade im bewegten Zeit als Vorteil gehen wird.“ Am stärksten sind dann in den Portfolien amerikanische Standardwerte vertreten, die mit bekannten Indizes wie den S& P 500 abgebildet werden. Nach der Analyse von Haker sind aber nicht nur Standardprodukte im Kommen: „Strategic Beta wird zunehmend eingesetzt“, hat er festgestellt. Der Morningstar-Begriff bezieht sich auf intelligente Indizes, die besondere Strategien abbilden. „Vor allem Dividenden-ETFs sind beliebt“, erläutert Haker.

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