Das Referendum in Großbritannien hat die Märkte kräftig durcheinandergewirbelt. Aber nun gibt es eine Beruhigung. Wie wird das zweite Halbjahr? Brauchen Anleger Alternativen zu Aktien?

„Abwarten und Gelassenheit“, empfiehlt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, „es ist noch längst nicht klar, dass es zum Brexit kommt.“ Auch die Flows bei den ETFs zeigen, dass die Anleger ähnlich denken.

„Da wurde in den Turbulenzen kräftig bei den Aktien zugriffen“, erläutert Thomas Meyer zu Drewer, Leiter des ETF-Geschäfts der Commerzbank ( Zum Testbericht) unter der Markt ComStage.

Es gibt einfach keine Alternativen zu Aktien

Halver geht davon aus, dass die Notenbanken jede Liquidität bereitstellen, falls es zu echten Verwerfungen kommen sollte. „Damit sind wir vor Crashs einigermaßen geschützt.“ So erwartet er trotz aller Unsicherheiten ein positives zweites Halbjahr an den Börsen. „Es gibt einfach keine Alternativen zu Aktien“, konstatiert er und empfiehlt im Kern weiterhin Europa als bevorzugte Anlageregion: „Da gibt es keine Währungsrisiken“.

Thomas Meyer zu Drewer empfiehlt eine breite internationale Austellung: „Wer bei den Emerging Markets und in Amerika investiert war, hat den Brexit praktisch kaum gespürt.“

Hier finden Sie eine Liste mit allen Aktien-ETFs die in Deutschland gehandelt werden.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.