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ETF-Jahr 2014: „Neue Kunden entdecken Vorzüge“

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ETFs – Exchange Traded Funds – sind weiter auf dem Vormarsch. Auch 2014 war wieder ein Rekordjahr. Was sind die wichtigsten Trends und Tendenzen?
„Trotz teilweise heftiger Schwankungen ist das Nettomittelaufkommen der ETFs in Europa kräftig gewachsen“, sagt Thomas Wiedenmann, bei iShares für den Vertrieb an Banken und Vermögensverwaltungen zuständig, „insgesamt flossen der Branche 60 Milliarden Dollar neue Gelder zu.“ Das war dann ein neuer Rekord, der noch 2013 übertraf, was ein besonders gutes Aktienjahr war. Bemerkenswert dabei: „Auch wenn allgemein Aktien favorisiert werden und vor Anleihen gewarnt wird“, so der ETF-Experte, „waren Anleihen-Fonds fragt und verdoppelten die Zuflüsse auf gut 25 Milliarden Dollar. “ Wiedenmann erklärt das damit, dass ETFs besonders kostengünstig seien, was gerade bei niedrig verzinsten Anleihen als Vorteile gesehen werde. „Anleihen sind natürlich weiter zur Stabilisierung eines Depots nötigt“, so Wiedenmann. Nach Marktanteilen in Europa entfallen 61,3 Prozent auf Aktien-ETFs der Industrieländer, 7,4 Prozent auf Aktien der Schwellenländer. 22,2 Prozent wurden ein Anleihe-ETFs investiert. „Das Wachstum sollte auch 2015 anhalten, egal wie sich die Märkte entwickeln“, ist Wiedenmann überzeugt, „denn neue Kundengruppen entdecken die Vorzüge der Indexfonds.“

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