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ETF-Strategie: „Aktien bleiben erste Wahl“

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Das Jahr 2014 ist – gemessen an den Erwartungen von Jahresanfang – bisher eher enttäuschend gelaufen. Wird sich das ab 2015 oder sogar früher ändern?

„Für langfristig orientierte Anleger dürfte klar sein“, bekräftigt Daniel Saurenz von Feingold Research, „dass Aktien weiterhin die erste Wahl sind.“ Dazu benötige man ein gewisses Grundvertrauen in die Notenbanken, die weiterhin für relative niedrige Zinsen sorgen werden und Alternativen wie Rentenpapiere als wenig attraktiv erscheinen lassen. „Man muss sich darauf vorbereiten, dass die Konjunktur im kommenden Jahr wieder besser läuft und dann dann weniger die defensiven und mehr die zyklischen Werte gefragt sind“, lautet seine Einschätzung. „Die Branchenrotation ist wie für ETFs geschaffen“, unterstützt Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft der Commerzbank ( Zum Testbericht) unter der Marke ComStage leitet, „denn für fast alle Branchen gibt es entsprechende Produkte. Beide Experten stimmen darin überein, dass Amerika als Anlageregion die besseren Karten hat, zumal der starke Dollar Investoren aus Europa Währungsgewinne beschert. Bei Japan lässt Saurenz Zurückhaltung erkennen: „Das man unbedingt japanische Aktien haben wird, wird regelmäßig seit zehn Jahren propagiert“, warnt er, „bisher hat das regelmäßig wenig gebracht.“

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