Die globalen Risiken, das globale Umfeld hat sich über den Sommer nicht verändert. Vor allem die Notenbanken haben mit ihren Entscheidungen Spuren hinterlassen. Auch auf den Anleihemärkten. Die Renditen vieler etablierter Staatsanleihen sind kaum oder gar nicht existent. Anders in den Schwellenmärkten. Sind die von Deutschland aus handelbar? Liquide? Fragen wir Heike Fürpaß-Peter von Lyxor zum Thema Schwellenländeranleihen.

Schwellenländeranleihen profiteren vom Wachstum der Emerging Markets

„Die Emerging Markets wachsen vergleichsweise stark.“, sagt Heike Fürpaß-Peter. Für die Volkswirtschaften der Schwellenmärkte prognostiziere der IWF ein Wachstum von 4,1 Prozent, für die Weltwirtschaft nur von 3,1 Prozent. Mit der Erholung der Rohstoffe rückten die Emerging Markets wieder in das Anleger-Interesse – auch deren Staatsanleihen. Sie böten einen Renditevorsprung gegenüber Staatsanleihen etablierter Staaten. Doch viel Risiko ist dabei, sind die meisten EM-Staatsanleihen doch nicht top geratet – anders als zum Beispiel deutsche Papiere? Wie sind die EM von hier aus aber handelbar? Und über welche Renditen reden wir hier überhaupt?

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.