Faktor-ETFs sind der neueste Trend in der Branche. Damit sollen die Renditen in den zinsarmen Zeiten deutlich gesteigert werden. Wie funktioniert das?

„Seit langem ist bekannt, dass Faktoren wie Value, Small Cap, Bilanzqualität zu einer besseren Rendite führen als normale Aktien“, erläutert Markus Kaiser, Vorstand bei StarCapital. Dazu hat er gründliche Untersuchungen vorgenommen. Es gibt jedoch ein Problem: „Die Renditen der Faktoren sind abhängig vom Marktumfeld und schwanken von Jahr zu Jahr.“

In seinen neuen Dachfonds mit ETFs, den STARS Multi-Faktor-Fonds (LU0938040077), wählt er darum jeweils die Segmente aus, die in einem positiven Trend sind und legt noch ein Modell zur Risikosteuerung darüber. „So sammeln wir die Prämien ein und steigern die Rendite“, erläutert er.

Heike Fürpaß-Peter, die den Retailvertrieb für die deutschsprachigen Regionen bei Lyxor ETF leitet, sieht das als Zukunftstrend: „Wir Anbieter haben die nötigen Faktor-ETFs im Programm, so dass diese Strategie eine sinnvolle Alternative in Zeiten der extrem niedrigen und sogar negativen Zinsen ist, aber auch in normalen Zeiten ihre Vorteile hat.“

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