Wer geschickt auf bestimmte Merkmale von Aktien setzt, kann besser als der breite Markt abschließen. Doch auch das sogenannte Faktorinvestment ist teilweise heftigen Schwankungen ausgesetzt. Sind Faktor-ETFs die Wunderwaffe der ETF-Welt?

Michael Winker, Direktor Portfolio Management und Head of ETF Investments der FERI Trust GmbH, die einen Großteil der Kundengelder der MLP-Gruppe verwaltet, hat seine Portfolios auf Faktorinvestment umgestellt. „Darunter versteht man, dass bestimmte Aktienmerkmale wie Value, Quality, Sizes langfristig Überrenditen ermöglichen“, erläutert der Fondsmanager, „das ist nach wissenschaftlichen Untersuchungen und praktischer Erfahrung belegt.“

Doch er erinnert darin, dass gerade in diesem Jahr deutliche Trendwechsel stattgefunden haben: „Mitte des Jahres hat sich die Risikoneigung verändert und so wurde umgeschichtet.“ Deshalb plädiert er dafür, diese Faktoren aktiv zu managen und den Trendwechsel zu berücksichtigen. „Wer das nicht kann oder will, ist aber immer noch gut mit einer Gleichgewichtung all dieser Faktoren bedient“, ergänzt er. Thomas Wiedermann, beim ETF-Anbieter iShares für den Vertrieb an Banken und Vermögensverwaltungen zuständig, bestätigt, dass dieser Investmentstil inzwischen die ETF-Branche erreicht hat: „Für jeden Faktor aber auch für gleichgewichtete Multi-Faktoren gibt entsprechende Indexfonds.“

Wie können Privatanleger bereits heute in ETFs investieren?

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.