Im Januar wurde noch die gute Konjunktur gelobt. Die Prognosen gingen von einem weiteren guten Jahr aus. Im Februar gab es dann einen Blitz-Crash mit zehn Prozent Verlusten. Und nun? Die technischen Signale. Achim Matzke, Leiter Technische Analyse und Indexresearch der Commerzbank ( Zum Testbericht), notiert zwar vielfach gebrochene Aufwärtstrend, will aber das Jahr 2018 noch nicht abschreiben. „Anleger müssen sich auf eine Seitwärtsbewegung mit heftigen Schwankungen einstellen, aber das Jahr kann am Ende dennoch positiv werden“, lautet sein Fazit.

So ist für ihn beim S&P 500 trotz des Rückschlages nicht alles verloren: „Die 200-Tage-Linie wurde kurz unterschritten, hat bisher aber gehalten.“ Nicht ganz so günstig sieht es in Europa aus, der Euro STOXX 50 ist bisher aber auch hinter den US-Märkten zurückgeblieben. Sorgen könnte ein starker Euro machen, der Export in Mitleidenschaft ziehen und Unternehmensgewinne bremsen könnte: „Beim Euro kommt es darauf an, ob er den Abwärtstrend seit 2009 bricht, also deutlich höher als 1,26 Dollar steigt.“ Positiv sieht Matzke dagegen die Emerging Markets: „Sie beweisen relative Stärke.“ Thomas Meyer zu Drewer, Leiter des ETF-Geschäfts bei ComStage, weist denn auch darauf hin, dass sich Anleger breit aufstellen und regelmäßig mit Sparplänen arbeiten:“Dann kann man das Timing gelassen wegstecken.“

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