Nach diversen Umwelt- und Finanzskandalen nimmt die Nachfrage nach nachhaltigen Investment zu. Darauf hat sich die ETF-Branche mit dem Nachhaltigkeits-ETF eingestellt.

„Immer mehr Investoren möchten, dass ihre Werte und Normen in der Geldanlage berücksichtigt werden“, erläutert Benjamin Feingold von Feingold Research. Heike Fürpaß-Peter pflichtet bei: „Das spürt die ETF-Branche deutlich, nicht nur bei Privatanlegern, sondern auch bei Institutionellen wie Pensionskassen.“

 

 

Die wichtigsten Kriterien für die Entscheidung für sozial verantwortbare Anlagen sind die Bereiche Umwelt, also Unternehmen, die umweltverträgliche Produkte herstellen, Soziales, also Unternehmen, die in Humankapital investieren und hohe soziale Standards einhalten, und schließlich Governance, Unternehmen, die hohe Standards bei der Unternehmensführung berücksichtigen. „Dazu bietet der ETF-Markt inzwischen viele Indizes, in denen die genannten Kriterien unterschiedlich gewichtet werden“, erläutert Fürpaß-Peter. „Anlegen mit guten Gewissen bedeutet nicht, dass man auf Rendite verzichtet“, betont Benjamin Feingold, „im Gegenteil, oft entwickelt sich die entsprechenden ETFs überdurchschnittlich, auch weil es sich dabei um kostengünstige Produkte handelt.“ Sein Rat: „Schauen Sie sich die Indizes genau an, nach welchen Kriterien ausgewählt wird, und ob das zu Ihnen passt.“

Eine Liste mit allen Nachhaltigkeit-ETFs finden Sie hier: https://www.extra-funds.de/etf-tools/…

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.