Immer mehr Fonds, wie der PRIVACON-Weltfonds, nutzen systematisch die zusätzlichen Risikoprämien, die sich aus dem Faktorinvestment ergeben. Darauf hat sich der ETF-Markt eingestellt.

„Wir versuchen das Beste aus zwei Welten zu bieten“, verkündet Andreas Zittlau, geschäftsführender Gesellschafter der Vermögensverwaltung Privacon aus Bonn, „und das ist passives Investieren mit ETFs sowie aktives Management durch die Auswahl bestimmter Faktoren, die eine Mehrrendite bieten.“ Dabei konzentriert man sich auf Anlagestile, die sich langfristig etwas besser als der Gesamtmarkt entwickeln.

PRIVACON-Weltfonds: Faktor-ETFs als Anlagestrategie

„Value – unterbewertete Aktien, Momentum – Aktien mit hohen Kurssteigerungen, Size – kleine Unternehmen, Quality – Unternehmen mit hohen Erträgen sowie Minium Volatility – schwankungsarme Kurse bieten in der Gesamtheit eine Outperformance“, betont Zittlau. Nur gelte das nicht zu allen Zeiten, so dass man aktiv auswählen müsse.

iShares: Regelbasierte Produkte bieten Mehrwert

„An sich in Faktorinvestment nicht grundsätzlich Neues“, hebt Christian Bimüller hervor, der beim ETF-Anbieter iShares für den Vertrieb an Banken und Vermögensverwaltungen zuständig ist, „aber der ETF-Markt bietet zur Umsetzung klare regelbasierte Produkte an.“ Der Weltfonds von Privacon wählt dazu immer die drei besten Faktoren je nach Marktlage aus und schichte um, wenn sich das Umfeld ändert. „Dazu bieten ETFs mit ihrer Kosteneffizienz die besten Produkte“, lobt Zittlau.

Weitere ETF-Anlagekonzepte finden Sie im Bereich ETF-Fondskonzepte.

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Markus Jordan ist Gründer und Herausgeber des EXtra-Magazins. Einer der führenden ETF-Informationsplattformen in Deutschland. Er hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen und Geldanlage mit Schwerpunkten auf Exchange Traded Funds, Robo-Advisors und digitale Bankdienstleistungen und ist ein gefragter Experte auf diesen Gebieten.