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Privatanleger: „Immer mehr nutzen ETFs“

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Neue Vertriebswege für ETFs gewinnen an Boden. Dabei spielen sogenannte Fondsplattformen eine wichtige Rolle, die ursprünglich für aktive Produkte gedacht sind.

„Wir können an der abnehmenden Größe der Aufträge erkennen, dass ETFs immer mehr von Privatanlegern genutzt“, sagt Sascha Cronemeyer von ETF Sales-Trading der Commerzbank. Ein wichtiger Kunde dabei sind sogenannte Fondsplattformen, die ursprünglich geschaffen wurden, um aktive, aber relativ teure Fonds preiswerter anzubieten. Die Fondsplattformen verzichten dazu auf den Ausgabeaufschlag und auf einen Teil der Bestandsprovisionen. Wie passen dazu ETFs, die letztlich provisionsfrei angeboten werden und deren Handelskosten – anders als bei aktiven Fonds – nicht in den Fondsgebühren enthalten sind. „Die Fondsplattformen handeln in der Regel zum Nettoinventarwert über die Market Maker, die attraktive Gebührenmodelle anbieten“, erläutert Heike Fürpaß-Peter, die den Retailvertrieb von Lyxor ETF für Deutschland und Österreich verantwortet. Die Fondsplattformen begnügen sich dann mit Depotgebühren. „Fondsberater und Vermögensverwalter nutzen diese Möglichkeiten zunehmend“, erläutert Fürpaß-Peter. „Gerade Smart Beta – Strategie-ETFs werden über solche Plattformen gehandelt“, ergänzt Sascha Cronemeyer.

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