Wenn sich die Märkte heftig bewegen, dann kommen auch Portfolioaufteilungen durcheinander und Risiken entstehen. Mit Rebalancing lassen sich dann die alten Ausgangsverhältnisse wieder herstellen.

Rebalancing sollte regelmäßig stattfinden

„Zweimal in diesem Jahr gab es guten Anlass, sein Portfolio neu zu justieren“, sagt Dominique Riedl, Gründer und Geschäftsführer von justETF.com, einem Portral, das Informationen und Dienstleistungen rund um ETFs bietet. Das erste Mal war im April, als die Kurse der Aktien kräftig gestiegen waren. Dadurch hat sich der Aktienanteil in einem einfachen Portfolio mit 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Anleihen deutlich erhöht. „Damals war es sinnvoll das Aktienexposure zu reduzieren“, sagt Riedl. Zum zweiten Mal gab es eine Anlass im August, als die Kurse kräftig gepurzelt waren. „Damals musste man Aktien wieder aufstocken, um die ursprüngliche Aufteilung 50:50 beizubehalten.“ Wer das getan hatte, konnte seine Rendite in diesem Jahr steigern. „Profis machen das häufiger“, erläutert Heike-Fürpaß-Peter, die den Retailvertrieb bei Lyxor ETF für Deutschland, Österreich und die Schweiz leitet, „gerade im schwarzen August haben viele so antizyklisch gehandelt.“ Die Botschaft für die Privatanleger ist einfach, so Riedl: „ Nutze ein einfaches Depot und passe es von Zeit zu an.“

Sehen Sie sich auch unser Video „Diese Portfolio-ETFs müssen Sie kennen!“ an.

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