Das Angebot an digitaler Vermögensverwaltung wächst. Banken und Sparkassen versuchen diesem Trend mit Kooperationen und eigenen Angeboten zu folgen.

„Das Wachstum für die Robo-Advisors nimmt zu“, stellt Markus Jordan, Chefredakteur des Informationsdienstes „Extra-Magazin“ fest, „das Anlagevolumen hat jetzt in Deutschland rund 1,7 Milliarden Euro erreicht.“

Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft der Commerzbank ( Zum Testbericht) unter dem Namen ComStage leitet, erklärt, warum dazu vor allem ETFs genutzt werden: „Sie sind einfach kostengünstig und sehr transparent.“

In der Tat, so hat Jordan im jüngsten Robo-Advisors-Test seines Magazins festgestellt, bewegen sich die Gebühren für die digitale Vermögensverwaltung im Durchschnitt um die 0,75 Prozent pro Jahr und sind damit deutlich günstiger als die herkömmliche Vermögensverwaltung, die zudem meist deutlich höhere Mindestanlagesummen verlangt.

„Man muss zwischen einfachen Robo-Angeboten und Strategievarianten unterscheiden, die aktives Risikomanagement betreiben“, gibt Jordan zu bedenken, „was besser ist, lässt sich wegen der jungen Historie der Marktzyklen nicht abschließend sagen.“

23 Angebote hat das Extra-Magazin unter die Lupe genommen, elf davon wurden mit sehr gut bewertet. „Prüfen Sie genau, welcher Anbieter zu Ihnen passt“, rät Markus Jordan den Anlegern und sieht weiter kräftiges Wachstum der Branche.

Markus Jordan ist Gründer und Herausgeber des EXtra-Magazins. Einer der führenden ETF-Informationsplattformen in Deutschland. Er hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen und Geldanlage mit Schwerpunkten auf Exchange Traded Funds, Robo-Advisors und digitale Bankdienstleistungen und ist ein gefragter Experte auf diesen Gebieten.