Rohstoffe wurden diesen Sommer auf breiter Front so günstig wie seit 2008/09 nicht. Woran liegt das? Wie können Anleger davon partizipieren? Oder lieber nicht? Wie entwickeln sich die Ölpreise? Carsten Fritsch, Rohstoff-Experte der Commerzbank ( Zum Testbericht) und Bernhard Wenger, Head of European Distribution von ETF Securities, geben Antworten.

Die aktuellen Zahlen belegen, dass das Rohstoff-Land China aktuell kaum weniger Öl und andere Rohstoffe importiert, sagt Carsten Fritsch, Rohstoff-Experte der Commerzbank ( Zum Testbericht). Diese Sorge der Marktteilnehmer sei also weitgehend unbegründet. Die Commerzbank erwarte grundsätzlich, dass sich die Ölpreise in diesem und dem nächsten Jahr auf 55 bzw 65 US-Dollar steigern. Risiko sei jedoch der Iran. Käme hier die angekündigte Fördermenge tatsächlich auf den Markt, würde sich die Preiserholung verzögern. „Das ist erst zu ca. 50 Prozent vom Markt eingepreist.“ Die Nachfrage nach Rohstoff-Investments sei groß, sagt Bernhard Wenger, Head of European Distribution von ETF Securities. Anleger interessieren sich aber auch und gerade dafür, wie sie innerhalb der Assetklasse breit streuen können. Bei ETFs käme zum Beispiel der Longer Dated All Commodities GO UCITS in Betracht. Er investiere in Gold, Öl, Gas und viele weitere Rohstoffe. Wichtig sei für die Anleger, nicht nur Konjunktur- und Währungsrisiken zu beachten, sondern auch das Risiko der Roll-Volatilität im Auge zu behalten.

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