Die Sparkassen halten sich beim Vertrieb von ETF in den Filialen immer noch zurück. Aber beim S-Broker, der sich an die Selbstentscheider wendet, sieht das ganz anders aus. Vor allem der S-Broker ETF-Sparplan entwickelt sich zum Wachstumstreiber der Direktbank.

Das EXtra-Magazin hat den S-Broker beim ETF-Sparplantest bewertet.

„Unser Geschäft mit Privatanlegern wächst kräftig, auch wenn immer noch institutionelle Anleger dominieren“, sagt David Wenicker, Leiter des Vertriebs an Banken und Vermögensverwaltern von iShares in Deutschland. Er identifiziert drei Wachstumstreiber: ETF-Sparpläne, Portfoliolösungen sowie digitale Beratung, auch als Robo-Advisory bekannt.

Interesse an S-Broker ETF-Sparplan steigt

Diese Trends spürt auch Jens Wöhler, Mitglied des Vorstandes beim S Broker ( Zum Testbericht), der zum Sparkassenverbund gehört: „Ein Drittel unserer Fondskunden nutzt bereits ETFs“, berichtet er. Besonders stark sind ETFs bei den Sparplänen vertreten: „Da fließen jetzt bei den Sparplänen bereits die Hälfte in die ETFs.“ In diesem Bereich gehen wir weiter von starkem Wachstum aus. Angesichts der niedrigen Zinsen seien besonders Aktien-ETFs gefragt.

Zurzeit arbeitet der S-Broker an Portfoliolösungen mit ETFs, die für standardisierte Vermögensverwaltung eingesetzt werden sollen. „Dabei prüfen wir auch, inwieweit wir digitale Beratung nutzen können.“ Der Bedarf bei den Kunden sei klar vorhanden.

Das EXtra-Magazin hat den S-Broker beim ETF-Sparplantest bewertet.

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Markus Jordan ist Gründer und Herausgeber des EXtra-Magazins. Einer der führenden ETF-Informationsplattformen in Deutschland. Er hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen und Geldanlage mit Schwerpunkten auf Exchange Traded Funds, Robo-Advisors und digitale Bankdienstleistungen und ist ein gefragter Experte auf diesen Gebieten.