Im sogenannten Depot A, in dem Sparkassen ihr eigenes Portfoliomanagement verwalten, nutzen sie seit langem ETFs. Bei Privatkunden sind aber viele zurückhaltend mit Angeboten von ETFs. Das ändert sich allmählich. Denn Sparkassen ETF Strategien gibt es jetzt auch für die Kunden.

„Schon in der Finanzkrise 2008 haben wir drei Fonds mit unterschiedlichen Risikoprofilen aufgelegt“, erläutert Gunnar Marschke, Leiter der Abteilung Kapitalmarkt bei der Stadtsparkasse Düsseldorf“, die überwiegend mit ETFs bestückt sind.“ Die Risiken werden aktiv gesteuert, aber nicht mit weit verbreiteten quantitativen Modellen, sondern ganz traditionell mit einem Investmentkomitee. „Das beurteilt die jeweilige Marktentwicklung und verändert dann die Gewichtung oder sichert die Portfolios ab“, sagt Maschke.

Bedarf an Sparkassen ETF Strategien wachsend

Die Ergebnisse seit 2008: Mit der risikoreichsten Strategie TOP Chance wurden rund 67 Prozent Plus erzielt, mit der mittleren ausgewogenen Strategie TOP Return, waren es immer noch 43,4 Prozent. „Darin sind nicht nur Privatkunden, sondern wir selbst in Millionenhöhe investiert“, verrät Marschke. Angesichts der niedrigen Zinsen ist nach Erkenntnis von Thomas Wiedenmann von iShares, der dort zuständig für den Vertrieb an Banken und Vermögensverwaltungen in Deutschland zuständig ist, „ist der Bedarf an rendite- und risikooptimierten Anlageprodukten mit ETFs stark wachsend.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.