Start ETF-Videocenter Strategie: „USA und Dollar übergewichten“

Strategie: „USA und Dollar übergewichten“

34

Die heftige Korrektur der vergangenen Wochen hat auch Multi-Asset-Fondskräftig zugesetzt, es sei denn sie waren richtig positioniert. Die wichtigsten Trends im Überblick.

„Die unterschiedliche Entwicklung zwischen den USA und Europa ist deutlich sichtbar“, sagt Marcus Russ, Manager des Veri-Dachfonds, der ausschließlich auf ETFs setzt, „man musste nur die USA und den Dollar übergewichten. “ So hat er trotz teilweise Schwäche der amerikanischen Aktienmärkte immer wegen der Währung immer noch positiv abgeschnitten.“ Auch bei den Flows der ETFs war dies spürbar: „Bis vor kurzem wurde aus Europa zugunsten der USA umgeschichtet“, berichtet Heike Fürpaß-Peter, die den Retailvertrieb von Lyxor ETF für Deutschland und Österreich leitet. Russ hat in der aktuellen Korrekturphase die Aktienquote zurückgenommen, ist aber mit 69 Prozent immer noch hoch gewichtet. Am stärksten ist er in Nordamerika (19 %), aber auch in ausgewählten Schwellenländern (25 %) engagiert. Europa rangiert mit 7 % abgeschlagen dahinter. Russ geht davon aus, dass das Thema Amerika – Europa weiter anhält. „Daran wird die geplante Zinserhöhung im kommenden Jahr kaum etwas ändern, eher sogar den Trend verstärken“, ist er überzeugt.

TEILEN
Die Redaktion des EXtra-Magazins setzt sich aus erfahrenen Finanzexperten zusammen. Teilweise veröffentlichen wir auch Gastbeiträge auf unserem Portal. Wir lieben ETFs, Indexfonds und alles zum Thema Geldanlage und arbeiten täglich daran Ihnen die aktuellsten und nützlichsten Informationen zu liefern.