Start ETF-Videocenter Turbulenzen: „Nur noch zehn Prozent Aktien“

Turbulenzen: „Nur noch zehn Prozent Aktien“

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Vermögensverwaltende Fonds sind im Prinzip ideal für gefährliche Börsen. Sie gehen rechtzeitig auf die sichere Seite, wenn es nach unten rauscht und sind wieder dabei, wenn die Kurse steigen. Was bietet das ETF-Konzept von StarCapital?

Markus Kaiser, Vorstand von StarCapital und Manager von drei aktiven Fonds mit ETFs, sieht noch keine Wende: „Nun hat nach unserem System zum ersten Mal seit Jahren auch der MSCI World ein Verkaufssignal gegeben.“ Das gleiche gilt für viele andere Märkte. So hat Kaiser im Zuge dieser Abwärtsbewegung die Aktienquote deutlich gesenkt, im flexiblen Fonds, indem die Aktienquote von null bis 100 Prozent gesteuert werden kann, beträgt sie nur noch zehn Prozent. „So sind wir aber seit Jahresbeginn immer noch etwas im Plus“, fügt Kaiser hinzu. Thomas Meyer zu Drewer, der das ETF-Geschäft der Commerzbank unter der Marke ComStage verantwortet, berichtet jedoch von antizyklischen Käufen: „Der DAX ist erstaunlicherweise sehr gefragt, aber es gibt natürlich auch viele Käufer von Short-Produkten.“ Die Frage lange Baisse oder nur heftige Korrektur ist für Markus Kaiser noch nicht ganz entschieden: „Die niedrigen Zinsen sprechen eigentlich weiter für Aktien.“

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