Digitale Vermögensverwaltungen setzen in der Regel auf ausgeklügelte Algorithmen, die die Investitionsquoten steuern. Bei Whitebox ( Zum Testbericht) ist es anders. „Die Risikobetrachtung vieler Systeme ist viel zu kurzfristig“, kritisiert Salome Preiswerk, Gründerin und Geschäftsführerin der digitalen Vermögensverwaltung „Whitebox ( Zum Testbericht)“. Entscheid sei eine längerfristige Strategie, die nicht bei jeder tagesaktuellen Zuckung der Märkte reagieren: „Das kostet meist nur Rendite“, ist die Strategin überzeugt. Aktuell in der jüngsten Krise hat Whitebox deshalb nicht sofort reagiert: „Nur keine Hektik, und dann in Ruhe überlegen, was angepasst werden muss.“ Preiswerk glaubt, dass diese Vorgehensweise den meisten algorithmusgesteuerten Vermögensverwaltungen überlegen ist. Im vergangen Jahr hat Whitebox bei den risikoreicheren Strategien so bis elf Prozent erzielt. „Dem Dax können wir mit einem Multi-Asset-Konzept kaum übertreffen“, gibt sie zu bedenken. Umso wichtiger sei bei der Auswahl von ETFs auf die Kosten zu achten: „Wir wollen die impliziten Kosten bei zwei Prozent halten.“ Christian Bimüller, beim Anbieter iShares für traditionelle und digitale Vermögensverwaltungen zuständig, unterstützt: „Wir geben für unsere ETFs jede erdenkliche Information, um eine qualitative hochwerte Auswahl zu erleichtern.“

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