Frontier-Market-ETF: 25 Boom-Länder in einem ETF

Es gibt mehr als nur Brasilien oder China. Dieser Frontier-Market-ETF zeigt, warum es sich lohnt, auf kleinere Schwellenländer zu setzen.

Emerging Markets spielen in den Depots vieler Privatanleger schon seit Jahren eine wichtige Rolle. Inzwischen kämpfen die BRIC-Staaten Brasilien, Indien oder China aber verstärkt mit den Folgen ihres ökonomischen Erfolgs: Inflation, steigende Lohnkosten und Umweltverschmutzung werden immer mehr ein Thema. Für viele Anleger ist dies Grund genug, sich Länder anzuschauen, die heute eine ähnliche Ausgangsposition haben, als Emerging Markets vor einigen Jahren. Diese Länder werden Frontier Markets genannt.

Frontier-Market-ETF zunehmend beliebt

Zur Gruppe der Frontier Markets gehören Länder aus allen Kontinenten: Argentinien genau so wie die Elfenbeinküste, Kenia und Nigeria, Tunesien genau so wie Vietnam, Kroatien oder Estland. Hintergrund der Begrifflichkeit war der Gedanke, dass Frontier Markets zwar ähnlich aufgestellt sind, wie die großen Schwellenländer, deren Kapitalmärkte aber weniger gut entwickelt sind, weswegen Investments in diesen Regionen langfristig ausgelegt sein sollten und als riskanter gelten.

Inzwischen haben viele Frontier Markets die Investment-Bedingungen verbessert und ihre Rolle innerhalb der internationalen Wirtschaft gefunden. Das macht sich auch dadurch bemerkbar, dass Frontier-Market-ETFs zunehmend Zuspruch bekommen – es gibt einen Markt für Investments abseits der großen Schwellenländer. Der RBS Market Access MSCI Frontier Markets UCITS ETF (WKN: A1JHLY) hat in diesem Jahr mit einer Rendite von knapp 14 Prozent überzeugt.

Breite Diversifikation zum fairen Preis

Der Index beinhaltet 161 Unternehmen aus den Ländern Argentinien, Bahrain, Bangladesch, Bulgarien, Estland, Jordanien, Kasachstan, Katar, Kenia, Kroatien, Kuwait, Libanon, Litauen, Mauritius, Nigeria, Oman, Pakistan, Rumänien, Serbien, Slowenien, Sri Lanka, Tunesien, Ukraine, Vereinigte Amerikanische Emirate und Vietnam. Die Gesamtkostenquote des ETFs liegt bei lediglich 0,9 Prozent.

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