Risiken gilt es abzusichern - beim Fußball wie bei der Geldanlage
Bei der Geldanlage ist es wie beim Fußball - Risiken gilt es abzusichern.

Brexit? Oder Bremain? Und am kommenden Sonntag folgen die Neuwahlen in Spanien mit ungewissem Ausgang. Verwerfungen sind an den Märkten vorprogrammiert. So können Investoren Risiken absichern.

Die Märkte zeigten sich vor der Brexit-Entscheidung nervös. Inzwischen scheint die größte Angst verflogen zu sein – der DAX legte bereits wieder deutlich zu und notiert oberhalb der Marke von 10.000 Punkten. Doch unabhängig von der heutigen Entscheidung werden die nächsten Wochen spannend. Am kommenden Wochenende wählt Spanien und auch der US-Wahlkampf wirft seine Schatten voraus. Und auch so manche andere Überraschung, die der eine oder andere noch nicht auf der Rechnung hat, dürfte zusätzlich auf uns warten. Rückschläge sind in diesem Zusammenhang also nicht ausgeschlossen.

Absicherungspositionen wie eine Versicherung sehen

Doch statt Aktienbestände zu verkaufen, sollten Anleger die Ausschläge am Aktienmarkt lediglich etwas glätten. Am einfachsten gelingt das, indem vor weitreichenden Entscheidungen in der Politik Absicherungsinstrumente gekauft werden. Short-ETFs profitieren von fallenden Kursen eines Basiswerts. So können sich Anleger mit Short-ETFs beispielsweise auf den DAX positionieren und Renditen einstreichen, wenn der Index fällt. Es bietet sich an, nur wenig Kapital zu investieren und für die kurze Dauer der Depotabsicherung auf gehebelte Produkte zurückzugreifen. Investoren sollten solche Absicherungspositionen wie eine Art Versicherung sehen.

Brexit: Risiken bestehen auf beiden Seiten der Entscheidung

Im Zusammenhang mit einem Austritt Großbritanniens aus der EU haben Marktbeobachter immer wieder vor Risiken gewarnt. Doch auch ein Verbleib könnte an den Märkten noch nicht restlos eingepreist sein und zu Verwerfungen führen. Beispielsweise könnten die Wechselkurse nach einem Verbleib Großbritanniens stark anziehen – für Unternehmen aus Europa ist das nicht die beste Nachricht.

Risiken absichern für Long-Positionen am deutschen Aktienmarkt

Unmittelbar vor der Brexit-Entscheidung bietet sich daher eine Absicherung auf den DAX an. Der db x-trackers ShortDAX x2 Daily UCITS ETF (WKN: DBX0BY) bildet die inverse Entwicklung des DAX-Index mit zweifachem Hebel ab. Das heißt, der ETF gewinnt um 2 Prozent, wenn der DAX 1 Prozent verliert. Aktuell sind 94 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,6 Prozent.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.