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Es gibt sie noch, die hohen Renditen. High-Yield-Bonds zahlten sich zuletzt aus.

Liest man in diesen Tagen die Jahresausblicke der Vermögensverwalter, so wird klar, dass Diversifikation auch 2014 der Schlüssel zum Erfolg wird. Nur das Zusammenspiel verschiedenster Anlageklassen kann langfristig den Erfolg an der Börse sichern. Das alte Sprichwort, wonach man nicht alle Eier in einen Korb legen sollte, gilt vor allem auch an der Börse. Nun stehen Anleger angesichts der niedrigen Zinsen allerdings vor einem Problem: Viele Staatsanleihen werfen kaum noch eine Rendite ab. Selbst Verluste sind nicht ausgeschlossen.

Groß-Investoren setzen auf High-Yield-Papiere

Als Lösung nennen die Vermögensverwalter der großen institutionellen Investoren fast unisono Unternehmensanleihen. Vor allem diejenigen Papiere, die als High-Yield-Corporates bezeichnet werden, gelten inzwischen als solide Rendite-Stütze im Depot. Auch im großen ETF-Universum gibt es eine Reihe Produkte, die auf diese Anleihen setzen. 2013 gehörten High-Yield-ETFs zu den Gewinnern im Anleihe-Sektor.

Fast 8 Prozent Rendite

Einer der erfolgreichsten ETFs war 2013 der Lyxor UCITS ETF SICAV (FR) – iBoxx EUR Liquid High Yield 30 (WKN: LYX0LY). Der ETF setzt auf 30 liquide Anleihen mit einem Rating unterhalb der Note „Investment Grade“, deren ausstehendes Volumen mindestens 500 Millionen Euro beträgt. Die Laufzeit der Anleihen ist stets länger als 15 Monate. Während der letzten zwölf Monate erreichte der ETF eine Rendite von 7,9 Prozent. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,45 Prozent. Inzwischen sind rund 220 Millionen Euro in den ETF investiert.

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