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Argumente für Bank-ETFs

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Umbrüche bieten immer auch Chancen. Während Banken leise Fortschritte machen, können sich ETF-Anleger positionieren.

Viele Anleger beobachten den Banksektor noch immer kritisch. Auf den ersten Blick gibt es dafür einige Argumente – so erteilte die Deutsche Bank einer höheren Dividende erst kürzlich eine Absage. Der Grund: Zunächst einmal müsse die Bank den Regeln von Basel III gerecht werden, dann könne man über eine steigende Gewinnbeteiligung für Aktionäre nachdenken. Trotz dieser Nachricht tut sich hinter den Kulissen einiges. Erst kürzlich demonstrierten Vertreter deutscher Privatbanken auf einem vom Handelsblatt initiierten Kongress Selbstbewusstsein. Banken-Regeln dürften nicht zu streng sein, um Kredite für den Mittelstand zu verhindern. Und überhaupt wünsche man sich bei einigen Geschäften wieder mehr Freiheit, so Bankvertreter.

Moody’s sieht deutsche Banken stabil

Eine Meldung der US-Ratingagentur Moody’s untermauert nun das neue Selbstbewusstsein der Banker: Die Analysten ändern den Ausblick für das deutsche Bankensystem auf „stabil„. Das heißt, dass in naher Zukunft keine Schocknachrichten aus deutschen Bank-Türmen zu erwarten sind. Damit bestätigt die Ratingagentur, was Beobachter schon seit Monaten mit Blick auf deutsche Banken konstatieren: Man arbeite zwar noch die Folgen der Krise ab, die geschehe aber planvoll und mit Fortschritten. Auch Bank-Aktien tendieren seit einigen Monaten seitwärts und zeigten zuletzt gar positive Tendenzen.

Bank-ETF mit starkem Spätsommer

Anleger, die daran glauben, dass Banken das Schlimmste hinter sich haben und positive Nachrichten bevor stehen, können sich schon jetzt auf diese Zeit einstellen und den Banksektor übergewichten. Am leichtesten geht dies mit einem ETF, der Banktitel beinhaltet. Der iShares STOXX Europe 600 Banks (WKN: A0F5UJ) bündelt die größten Banken Europas. Mit dabei sind unter anderem HSBC, Banco Santander, UBS, BNP Paribas, Credit Suisse und Deutsche Bank. Im laufenden Jahr erreichte der Index eine Performance von 10,7 Prozent – allein 9,7 Prozent davon während der vergangenen vier Wochen. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,46 Prozent.

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