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Autoindustrie im Paket kaufen

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Bei Auto-Aktien ging es zuletzt hoch her. Doch die Branche bietet auch weiter Chancen.

Was war das für ein turbulentes Jahr für die Autoindustrie! Zunächst schossen die Kurse im Zuge der Stärke am Gesamtmarkt nach oben, um sich schließlich zuerst der China-Angst und dann dem Abgas-Ärger rund um Volkswagen beugen zu müssen. Doch inzwischen haben sich die Bewertungen in der Automobilbranche wieder ein gutes Stück erholt. Das honorieren auch die Analysten: Cheuvreux hob den Ausblick für den europäischen Autosektor zuletzt auf neutral an. Noch immer ist Mobilität ein Thema, auf das vor allem Automobilhersteller eine Antwort finden. Zwar ziehen inzwischen nicht nur militante Umweltschützer die Innovationskraft der Branche in Zweifel, doch können auch kritische Beobachter nicht leugnen, dass sich in der Branche etwas tut. Französische Hersteller wie Peugeot oder Renault haben es vorgemacht, inzwischen hat sogar BMW nachgezogen und Autos mit Elektroantrieb auf den Markt gebracht.

Dividenden als Argument für Auto-Titel

Obwohl die Technologie noch immer Schwächen hat und sich nur für bestimmte Fahrertypen eignet, wird doch klar, dass die Revolution der Antriebstechnik nicht ohne etablierte Hersteller vonstatten gehen wird. Zuletzt rankten sich um einige Autobauer sogar Übernahmegerüchte – Google solle interessiert sein, munkelte man auf dem Parkett. Doch unabhängig von Gerüchten bieten Autobauer auf dem derzeitigen Bewertungsniveau neben Kurschancen auch Erträge in Form von Dividenden. Vor allem letzteres ist ein Punkt, der noch immer Investoren anlockt.

Europas Autobranche in einem ETF

Da nach wie vor offen bleibt, welches Unternehmen die Revolution der Antriebstechnik anstößt, sollten Anleger sich nicht festlegen. Investiert sein, ohne sich festzulegen, können Anleger am besten mit Branchen-ETFs. Diese bilden beispielsweise europäische Autotitel im Paket ab und berücksichtigen als Performance-Indizes sogar Dividenden. Der ComStage STOXX Europe 600 Autom. & Parts NR UCITS ETF (WKN: ETF061) vereint europäische Autobauer und Zulieferer in einem Index und kletterte im laufenden Jahr um 18,3 Prozent. Mit dabei sind Unternehmen wie Daimler, BMW, Continental und Renault. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,25 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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