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Barmittel parken mit ETFs

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Die Zinsen sind niedrig. Doch wohin mit liquiden Mitteln? iShares bietet Lösungen.

Wohin mit dem Notgroschen? Viele Anleger fragen sich in Zeiten niedriger Zinsen, wie Kapital sicher geparkt werden kann. In Zeiten, in denen es für professionelle Anleger sogar schon negative Zinsen gibt, sind effektive Instrumente zum kurzfristigen Parken von Liquidität sehr gefragt. Doch sind die Möglichkeiten begrenzt: Höhere Risiken sind für viele Anleger keine Option. Die Volatilität am Aktienmarkt ist in den vergangenen Monaten immer größer geworden und kann für Investoren, die kurzfristiges Kapital anlegen wollen, keine Lösung sein. Schließlich sollen Barmittel jederzeit verfügbar sein.

Nische im Bereich der Unternehmensanleihen

Bei Staatsanleihen bieten Bonds mit langen Restlaufzeiten zwar noch Renditen jenseits der 0-Prozent-Marke, doch müssen Investoren dafür schon Bundesanleihen mit Restlaufzeiten von sechs Jahren oder länger kaufen. Alternativen aus Schwellenländern offerieren zwar höhere Renditen, passen aber nicht zum Risikoprofil vieler Anleger. Als Alternative suchen viele Anleger bei Unternehmensanleihen Lösungen. Auch hier sind in den vergangenen Monaten die Kurse stark gestiegen. Eine Nische könnten allerdings Unternehmensanleihen mit sehr kurzen Restlaufzeiten darstellen.

Kapital parken mit Kurzläufer-ETF

Bonds mit kurzen Restlaufzeiten unterliegen kaum mehr einem Zinsrisiko und zudem ist die Rückzahlung schon sehr nah. iShares hat mit dem iShares Euro Ultrashort Bond UCITS ETF (WKN: A1W4WF) ein Produkt aufgelegt, das diese Kurzläufer-Corporates bündelt. Das Ergebnis: 143 Emittenten in einem Produkt bieten derzeit eine effektive Verzinsung von 0,33 Prozent auf das in den ETF investierte Kapital. Hinzu kommt die große Liquidität der iShares-ETFs. Damit bietet der Kurzläufer-ETF Investoren ein unkompliziertes Instrument, kurzfristig Kapital zu parken. Derzeit sind rund 50 Millionen Euro investiert, die Gesamtkostenquote liegt bei 0,09 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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