Start ETFs im Fokus Bei Nickel geht’s rund

Bei Nickel geht’s rund

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Mehr als 50 Prozent Rendite in wenigen Monaten konnten Nickel-Investoren einstreichen. Jetzt dürfte das Industriemetall vor noch heftigeren Kursbewegungen stehen.

Eines der erfolgreichsten Industriemetalle dieses Jahres ist ohne Zweifel Nickel. Im Januar verließ das Metall seinen Abwärtstrend und legte einen beeindruckenden Preisanstieg aufs Parkett. Vor allem in den ersten Wochen der Kursbewegung spekulierten immer wieder Anleger auf fallende Kurse und verbrannten sich die Finger. Inzwischen kletterte Nickel in der Spitze um 50 Prozent und zeigt nunmehr deutliche Anzeichen einer Überhitzung. Zuletzt gab das Industriemetall bereits deutlich ab. Betrachtet man jedoch die Preiskurve, lässt sich kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial erkennen.

Marktexperten warnen vor Kursrutsch

Inzwischen gehen auch immer mehr Analysten davon aus, dass Nickel kurzfristig fällt. Obwohl in den vergangenen Wochen einige wichtige Produktionsstätten für Nickel zeitweise stillgelegt werden mussten, raten Metallhändler dazu, bei Nickel eher fallende Notierungen abzuwarten. Hinzu kommt, dass ein Teil des Kursanstiegs bei Nickel auf mögliche Sanktionen gegen Russland zurück geführt wurde, was sich zuletzt als immer unwahrscheinlicher heraus gestellt hat.

Nickel: Chancen auf jeder Seite des Marktes

Wer von fallenden Notierungen bei Nickel profitieren will, sollte sich den ETC ETFS Daily Short Nickel (WKN: A0V9X5) genauer ansehen. Der ETC basiert auf der Nickel-Komponente des Dow-Jones-UBS-Commodity-Index. Im laufenden Jahr fuhr der ETC angesichts des deutlichen Preisanstiegs von Nickel einen Verlust von 25 Prozent ein. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,98 Prozent.

Wer sich auf der Short-Seite nicht wohl fühlt, kann angesichts der für langfristig steigende Notierungen sprechenden Marktsituation bei Nickel auch den Ausverkauf abwarten und sich dann long positionieren. Dafür bietet sich der ETC ETFS Daily Leveraged Nickel (WKN: A0V9Y4) an. Der ETC lieferte im laufenden Jahr bereits eine Rendite von knapp 70 Prozent und kostet 0,98 Prozent. Angesichts der jüngsten Kursverluste sollten Anleger allerdings eine deutliche Bodenbildung abwarten.

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