Start ETFs im Fokus Breit gestreut auf ein Comeback setzen

Breit gestreut auf ein Comeback setzen

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ETF steigend klein

Große Indizes bieten Sicherheit. Vor allem, wer sich nicht für eine Branche entscheiden will, kommt auf seine Kosten.

Immer wenn die Kurse für einige Handelstage am Stück nachgegeben haben, kommt die Zeit der Schnäppchen-Jäger. Dabei gibt es verschiedene Ansätze: Manch ein Anleger kauft bewusst diejenigen Titel, die zuvor besonders stark gefallen sind und erwartet eine technische Gegenreaktion. Andere Investoren wollen gezielt Unternehmen kaufen, die sich während der Abwärtsspirale an den Märkten noch am besten geschlagen haben. Um solche Strategien umzusetzen, bieten ETFs viele Chancen. Insbesondere Branchen-Indizes ermöglichen es, gezielt in Autotitel, Pharma-Aktien oder auch Banken zu investieren. Doch es gibt noch einen anderen Ansatz.

USA oder Europa – Anleger haben die Wahl

Wie die unterschiedlichen Strategien der Schnäppchen-Jäger schon zeigen, gibt es auf der Suche nach schneller Rendite kein Patentrezept. Manchmal funktioniert der eine Ansatz besser, manchmal der andere. Anleger können daher auch einfach marktbreit investieren und ganz bewusst keine Entscheidung nach Branchen treffen. In den USA eignet sich dafür der S&P500. Eigentlich jeder Anleger, der taktisch investieren möchte, setzt auf diesen Index. Enthalten sind die größten Unternehmen der USA. Ein ETF-Klassiker ist der iShares Core S&P 500 UCITS ETF (WKN: A0YEDG), der den S&P 500 sehr exakt und kostengünstig abbildet. Derzeit sind 10,5 Milliarden Euro investiert, die Gesamtkostenquote liegt bei 0,07 Prozent.

18 europäische Länder in einem ETF

Wer ebenfalls marktbreit aber in Europa investieren möchte, der sucht sich einen ETF auf den Stoxx 600 aus. Der db x-trackers STOXX Europe 600 UCITS ETF (WKN: DBX1A7) deckt 95 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung der an den wichtigsten Börsen in 18 europäischen Ländern gehandelten Aktien ab. Aktuell sind 1,25 Milliarden Euro investiert. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,2 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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