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Bund im Aufwärtstrend

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Während Aktien taumeln, zeigt ein als langweilig geltender Markt eine klare Aufwärts-Tendenz. Der Bund Future brachte zuletzt satte Renditen.

Deutsche Staatsanleihen galten zuletzt immer wieder als langweilig. Das Potenzial sei gering, argumentierten selbst Profi-Investoren fast einstimmig. Lediglich als konservative Beimischung hatten einige Fonds deutsche Staatsanleihen im Depot. Heute zeigt sich, dass diese Anlageklasse alles andere als langweilig ist. Sorgen um die Wirtschaftsleistung haben dazu geführt, dass das Anleihebarometer Euro Bund Future seit einigen Wochen auf Rekordkurs ist. Trotz bereits niedriger Renditen haben deutsche Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit einen Aufwärtstrend ausgebildet. Doch was können Privatanleger mit dieser Information anfangen?

Der Anleihe-Markt hat sich beruhigt

Anleihen sind seit jeher der Gegenpol zu Aktien in einem ausgewogenen Depot. Während Aktien Eigentum verbriefen, sind Anleihen Schuldscheine, die den Erhalt von Zinszahlungen garantieren. Während der Finanzkrise mussten Investoren spüren, dass auch Zinskupons gefährdet sind. Das Image der Anleihen hat daher einen Knacks bekommen. Doch hat sich seitdem einiges geändert. Einerseits ist der Markt gerade dabei, die Finanzkrise mit Hilfe der Notenbanken zu verdauen. Akute Panik gibt es derzeit nicht. Weiterhin kommt es bei Anleihen immer auch auf die Emittenten an. Anleihen aus Deutschland waren nie ernsthaft in Gefahr. Gerade in Zeiten, in denen der Aktienmarkt wankt und Anleihen einen klare Trend aufweisen, können Anleger mit Investments in Anleihen gegensteuern.

23 Prozent Rendite mit deutschen Anleihen

Der ComStage CB Bund-Future Leveraged TR UCITS ETF LU (WKN: ETF561) ist eng mit der Entwicklung des Euro Bund Future verknüpft, bildet dessen Kursentwicklung aber doppelt ab. Das nicht-gebundene Kapital wird zudem nach EONIA-Zinssatz verzinst. Im laufenden Jahr brachte der ETF eine Rendite von 23,7 Prozent ein. Allein in den vergangenen drei Monaten ging es um 6,3 Prozent nach oben. Der ETF ist derzeit 11,6 Millionen Euro schwer und kostet aktuell 0,2 Prozent.

Von Nico Popp

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