Immobilien-ETFs: Uneinheitliche Tendenzen am Immobilienmarkt

Chinas Aktienmarkt öffnet sich für internationale Anleger. Es bieten sich große Chancen, vor allem im nun zugänglichen dynamisch wachsenden Technologiesektor. Es lohnt sich ein Blick auf zwei erfolgreiche China-ETF zu werfen.

Der chinesische Aktienmarkt war bis vor Kurzem für ausländische Investoren ein Buch mit sieben Siegeln. Doch die politische Führung in Peking hat es sich schon vor Jahren auf die Fahnen geschrieben, die heimischen Börsen zu öffnen. Schritt für Schritt wird nun der politische Wille umgesetzt. Konnten internationale Anleger vor noch nicht allzu langer Zeit nur in Hongkong notierte Aktien erwerben, ändert sich dies nun.

Vergangene Woche wurde mitgeteilt, dass die Börse im südchinesischen Shenzhen eine Kooperation mit Hongkong gestartet hat.Dadurch können nun ausländische Investoren, über Hongkong nach Shanghai auch auf dem zweitwichtigsten Börsenplatz im Reich der Mitte in chinesische Aktien investieren. „Die Öffnung der Märkte in Shanghai und jetzt in Shenzhen gilt als zentraler Schritt bei der schrittweisen Liberalisierung der chinesischen Kapitalmärkte“, schreibt der Vermögensverwalter Union Bancaire Privée.

Aktienmarkt öffnet sich Schritt für Schritt ausländischen Investoren

In Shanghai erhalten Investoren seit 2014 vor allem den Zugang zu Aktien teilstaatlicher Unternehmen und Banken. Rund 600 chinesische Aktien sind dort gelistet. In Shenzhen sind es rund 900 weitere Titel. An der dortigen Börse liegt zudem ein stärkerer Fokus auf Small- und Mid-Caps, vor allem aus dem schnell wachsenden Technologiebereich. „Mit dem Zugang zu diesem dynamischeren Marktsegment könnte das Shenzhen-Programm erfolgreicher werden als sein Vorläufer Changhai“, sagte Jonas David, Schwellenländer-Analyst bei der UBS in einem Interview mit dem manager-magazin.

China-ETF: Investieren mit dem S&P China 500 Index

Indexanbieter haben die neue Situation in China erkannt und damit begonnen, den gesamten chinesischen Markt abzubilden. Investieren in China geht nun mit dem ICBC Credit Suisse WisdomTree S&P China 500 UCITS ETF Class B USD (ISIN: LU1440654330) auch über den S&P China 500 Index. Der Referenzindex setzt sich aus A-Aktien und Offshore-Aktien zusammen. Bei A-Aktien handelt es sich um Unternehmen, die an den Börsen Shanghais und Shenzhens gelistet sind und auf Renminbi lauten. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,75 Prozent im Jahr. Da davon auszugehen ist, dass die neue Öffnung Festlandchina auch den Aktienmarkt in Hongkong ankurbeln wird, sei der LYXOR UCITS ETF HONG KONG (HSI) (WKN: LYX0A7) erwähnt. Der Fonds, bei dem Finanz-und Immobilienwerte den Schwerpunkt bilden, hat außer den Titeln aus der chinesischen Sonderverwaltungszone auch solche aus Festlandchina, United Kingdom und sogar Macau integriert. Die Fondswährung lautet in Euro. Der Gewinn im laufenden Jahr bei 9,20 Prozent.

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Maximilian Stratz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth. Seit 2016 ist Maximilian Stratz im Redaktionsteam des EXtra-Magazins beschäftigt.