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China: Mehr Licht als Schatten

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Die Welt blickt nach China. Obwohl der Pessimismus überwiegt, steht das Riesen-Reich weitaus besser da als viele Anleger glauben.

In diesen Tagen hat man manchmal den Eindruck, als würde einzig und allein China über Wohl und Wehe der Weltwirtschaft entscheiden. China ist inzwischen mehr als nur eine Exportnation: Chinesen konsumieren auch immer mehr. Wenn sich der Ausblick für das Wachstum in China eintrübt, zittern daher Unternehmen aus der ganzen Welt. Die Experten der HSBC sehen die Zukunft von Chinas Wirtschaft zwar verhalten, glauben aber dennoch daran, dass das Riesen-Reich von einer harten Landung noch weit entfernt ist. „Neben der Geldpolitik dürfte die Regierung nun die steuerlichen und verwaltungstechnischen Anreize steigern, um die Konjunktur anzukurbeln“, so die Asien-Kenner.

Bald verlockende Bewertungen in China?

Bereits während der vergangenen Monate habe die Zentralregierung in Peking einige Maßnahmen ergriffen, die sich am Markt positiv auswirken dürften: „Im vergangenen Monat reichten die entsprechenden Nachrichten über Steuererleichterungen für Autos unter 1,6 Liter Hubraum über den erleichterten Kauf von Immobilien bis hin zur Förderung von Projekten der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft (PPP). Alle diese Maßnahmen unterstreichen die Entschlossenheit der Regierung, ein stabiles Wirtschaftswachstum zu gewährleisten. Nach unserer Einschätzung dürften die Befürchtungen eines Konjunkturabsturzes weichen. Dies dürfte der Treibsatz für eine Erholung des Aktienmarktes sein – in Form von verlockenden Bewertungen“, schreiben die Analysten.

CSI300-ETF für China-Investoren

Anleger, die sich gerade jetzt für ein Investment in China interessieren, sollten sich den CSI300-Index näher ansehen. Der db x-trackers CSI300 UCITS ETF (WKN: DBX0M2) bildet den chinesischen Referenzindex für chinesische A-Aktien so exakt als möglich ab. Der CSI300 repräsentiert die größten und liquidesten Titel dieses Marktes. Im laufenden Jahr fuhr der ETF eine Negativ-Rendite von 5,6 Prozent ein. Bereits auf Sicht von einem Jahr steht allerdings noch immer eine Rendite von 36 Prozent zu Buche. Die Gesamtkostenquote des ETF, der derzeit 194 Millionen Euro schwer ist, beträgt bei 0,5 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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