Start ETFs im Fokus China schiebt die Wirtschaft an

China schiebt die Wirtschaft an

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Chinesische Mauer
Was nicht passt, wird passend gemacht. So agiert die Zentralregierung in Peking und hat damit häufig Erfolg.

 

Während die Indizes in den USA und in Europa noch immer vergleichsweise nahe der Höchststände notieren, haben die chinesischen Indizes deutlicher abgegeben. Inzwischen zeigt sich beim CSI 300 aber bereits wieder eine klare Erholung. Diese Tendenz wird unterstützt von Plänen der chinesischen Zentralregierung, das Wirtschaftswachstum im Land anzuschieben. Vor allem Steuererleichterungen für Unternehmen sollen dabei helfen, dass das Land den Wachstumspfad künftig wieder in gewohntem Tempo beschreitet. Dem zunehmenden Leerstand in Chinas Metropolen will Peking mit Anreizen für Landbewohner begegnen, sich Immobilien in den Städten zu kaufen. Ganz nebenbei könnte so auch die Produktivität steigen, da die Industrie in den Städten nach Arbeitskräften giert.

Die Zeichen stehen bereits auf Erholung

Betrachtet man den Kursverlauf des chinesischen CSI-300-Index, zeigt sich nach dem Absturz im Herbst bereits wieder eine Erholung. Anleger, die darauf spekulieren wollen, dass Chinas Aktienmarkt mit Rückenwind aus Peking weiter steigt, könnten sich für ein diversifiziertes Investment mittels ETFs entscheiden. Der CSI 300 bündelt chinesische Festland-Aktien und ist ein Freefloat-gewichteter Index, der die liquidesten Titel mit der größten Marktkapitalisierung umfasst.

CSI 300 mit guter Figur 2015

Ein interessanter ETF auf den CSI300 ist der db x-trackers CSI300 UCITS ETF (WKN: DBX0M2) welcher den Performance-Index abbildet und daher Dividendenzahlungen berücksichtigt. Derzeit sind 237 Millionen Euro investiert. Die wichtigsten Branchen im Index sind Finanzdienstleistungen (39,04%), Industrieunternehmen (18,18%), Verbrauchsgüter (12,08%) und Grundstoffe (7,22%). Im laufenden Jahr legte der Index bislang um 15,9 Prozent zu. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,5 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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