Anfang Juli feiert der DAX sein 30-Jähriges Jubiläum. Und bis dahin könnte er ein neues Allzeithoch markieren.

Der Störfaktor „Euro“ ist kaum mehr einer: Unternehmen aus dem DAX blicken nach einem durchwachsenen Quartal wieder hoffnungsvoll nach vorne. Der Einstieg kann sich auszahlen. 

Nur kurze Zeit schien es so, als würden die Teilnehmer an den Aktienmärkten wieder stärker auf Risiken achten. Inzwischen sind sie in den Sorglos-Modus zurückgekehrt. Die zahlreichen geopolitischen Risiken und der von den USA ausgelöste Handelskonflikt werden ebenso ausgeblendet wie die anziehenden Renditen bei Staatsanleihen. Der DAX hat diesen Trend aufgenommen: In den vergangenen Wochen ist es zu einem bemerkenswerten Rebound gekommen. Seit dem Tief Ende März hat der deutsche Leitindex rund 1.300 Punkte aufgeholt. Schon notiert das Börsenbarometer wieder oberhalb der 13.000 Punkte-Marke. Ein neues Rekordhoch ist perspektivisch in Reichweite! Doch für einen neuen Ritt braucht es, wie der Börsianer so schön sagt, „frische Impulse“. Woher könnten diese kommen? Die nun gerade zu Ende gehende Berichtssaison hierzulande lieferte jedenfalls nur vereinzelt Kurskatalysatoren. Ein wichtiger Grund war der starke Euro, der den Unternehmen zu Jahresbeginn das Leben schwer machte.

Negative Währungseffekte sollten im Jahresverlauf nachlassen

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hat die Bilanzen der DAX-Unternehmen zum ersten Quartal ausgewertet. Demnach sanken sowohl die Umsätze als auch die Ergebnisse gegenüber dem Vorjahr leicht. Bei meist positiver operativer Entwicklung waren einzig Wechselkurseffekte die Ursache: Im ersten Quartal 2018 hatte der Euro in den für die Unternehmen wichtigen Währungen signifikant aufgewertet, was die Umrechnung in die heimische Valuta stark belastete. Doch gerade an der Währungsfront zeichnet sich nun nachlassender Gegenwind ab: Der Euro schwächt sich gerade deutlich ab: Seit dem Ende des ersten Quartals zum US-Dollar bereits um sechs bis sieben Cent. Das hat politische Gründe  – beispielsweise Italien, wo populistische Parteien auf eine Regierungsbildung zusteuern – resultiert aber auch in zuletzt espritlosen Konjunkturdaten.

Deutsche Dividendentitel mit Potenzial

Trotz negativer Deviseneinflüsse verlief die Berichtssaison der DAX-Konzerne aber keineswegs enttäuschend. Blendet man die negativen Faktoren aus, kommt ein recht fester Wachstum zum Vorschein. Die Analysten der Haspa bleiben mit der Erwartung neuer Höchstkurse optimistisch für deutsche Dividendentitel. Anleger, die an der weiteren DAX-Entwicklung teilnehmen wollen, können sich den Deka DAXplus® Maximum Dividend UCITS ETF (WKN: ETFL23) vormerken. Der Fonds investiert in 20 DAX-Aktien, die innerhalb der nächsten Indexperiode die höchste Dividendenrendite aufweisen. Hierbei Dividendenankündigungen und -schätzungen berücksichtigt. Im laufenden Jahr rentierte der ETF leicht positiv. Die Kostenquote beträgt 0,30 Prozent.

Deka DAXplus® Maximum Dividend UCITS ETF

WKN: ETFL23 ISIN: DE000ETFL235
Kurs

73,91 €

Kosten (TER) 0,30 %
Fondsvolumen 432,26 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -3,60 %
Lfd. Jahr -3,07 %
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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.