DAX Short
Wenn der DAX steigt und US-Aktien fallen ist Vorsicht angesagt. Wer Risiken reduzieren will, kann sich Short-ETFs näher ansehen.

Die Börse ist keine Einbahnstraße. Obwohl dies eine Binsenweisheit ist, machen viele Fondsgesellschaften Privatanlegern noch immer weiß, dass ein streng auf steigende Kurse ausgerichtetes Portfolio die beste Lösung ist. Zwar entwickeln sich die größten Indizes auf lange Sicht immer wieder nach oben, doch schon auf der mittelfristigen Zeitebene kann es fatal sein, sich auf einen strikten Long-only-Ansatz zu verlassen. Gerade während der vergangenen Jahre zeigte sich der Markt zunehmend volatil. Hat der Bullenmarkt nur eine Pause eingelegt? Ist der Bärenmarkt bereits im Gange? Diese Fragen stellen sich derzeit viele Anleger. Wer nicht an der Seitenlinie bleiben will, hat während der vergangenen Monate Investments getätigt. Dennoch sind sich selbst die Investierten keineswegs sicher, ob es mit den Kursen wieder aufwärts geht.

Hebel schmälert den Kapitalbedarf

Kleine Buchgewinne können gepaart mit Unsicherheit dazu führen, dass Gewinne mitgenommen werden. Der alte Leitspruch, wonach an Gewinnmitnahmen noch niemand gestorben ist, mag zwar stimmen, doch ignoriert die alte Börsenweisheit einen wichtigen Faktor: die Kosten. Wer langfristig anlegt und Ausgabeaufschläge bezahlt hat, der kann sein Risiko nicht ständig neu justieren – zumindest nicht über Teilverkäufe. Wer dennoch langfristige Positionen absichern will, kann in unsicheren Marktphasen auf Dax-Short-ETFs zurückgreifen. Diese Produkte profitieren von fallenden Kursen der wichtigsten Indizes, wie dem DAX. Oftmals ist gar ein Hebel eingebaut, was den Kapitalbedarf schmälert.

Dax-Short: Kurzfristig das Risiko senken

Der db x-trackers – ShortDAX x2 Daily UCITS ETF (WKN: DBX0BY) bildet den DAX-Index invers ab und eignet sich daher optimal, um ein Aktien-Portfolio mit Schwerpunkt auf deutsche Aktien kurzfristig abzusichern. Aktuell sind 95 Millionen Euro investiert. Die Gesamtkostenquote liegt trotz des Kapitalhebels bei 0,6 Prozent. Anleger müssen also nur die Hälfte des Kapitals investieren.

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Markus Jordan ist Gründer und Herausgeber des EXtra-Magazins. Einer der führenden ETF-Informationsplattformen in Deutschland. Er hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen und Geldanlage mit Schwerpunkten auf Exchange Traded Funds, Robo-Advisors und digitale Bankdienstleistungen und ist ein gefragter Experte auf diesen Gebieten.