Start ETFs im Fokus DAX wieder interessant

DAX wieder interessant

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DAX klein

Der Deutsche Aktienindex ist ein Klassiker für Anleger. Nachdem der Index beinahe 1.000 Zähler unter dem Höchststand notiert, können Anleger einen Fuß in die Tür stellen.

Seit dem bisherigen Höchststand hat der DAX beinahe 1.000 Punkte abgegeben. Als Gründe für den Kursverfall führen Medien immer wieder die Sorge vor einem Austritt Griechenlands aus der Eurozone oder gar einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union an. Tatsächlich aber zeigte sich bereits beim Kursanstieg in den ersten Monaten des neuen Jahres, dass der Markt überhitzt war. Eine Kursrally von mehreren 1.000 Punkten geht nicht ohne eine Konsolidierung einher. Dennoch ließen sich viele Investoren zu Käufen jenseits der 12.000-Punkte-Marke im DAX hinreißen. Doch das Risiko eines Einstiegs ist jetzt deutlich geringer als noch vor einigen Wochen.

ETFs bieten in schwierigen Marktsituationen große Flexibilität

Anleger agieren nach Kursrückschlägen oftmals zögerlich und erwarten weiter fallende Kurse. Auch die Berichterstattung, die zu jedem Kursverlauf auch einen Grund findet, begünstigt eine solche Haltung. Doch Investoren sollten sich davon nicht verrückt machen lassen: Die Bewertungen rechtfertigen heute eher ein Investment als noch vor zwei Monaten. Vor allem ETFs bieten die Möglichkeit, breit diversifiziert in viele Unternehmen zugleich zu investieren. So blenden Anleger das Risiko von Einzelinvestments effektiv aus. Im Vergleich mit Fondsprodukten haben ETFs den Vorteil der unkomplizierten Handelbarkeit: Neben einer großen Liquidität sprechen auch fehlende Ausgabeaufschläge dafür, trotz einiger Markt-Skepsis mit ETFs zu investieren. Der Grund: Fällt der Markt weiter, ist eine Anlageentscheidung mittels ETFs schnell korrigiert.

Der Klassiker von iShares

Der Klassiker für DAX-Investoren ist noch immer der iShares Core DAX (WKN: 593393). Der ETF bildet den DAX so exakt als möglich ab und repliziert den Index vollständig. Derzeit sind 8,3 Milliarden Euro in den ETF investiert. Im laufenden Jahr war so eine Rendite von 16,3 Prozent möglich. Die Gesamtkostenquote liegt bei nur 0,16 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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