Start ETFs im Fokus Der Dax ist schon einen Schritt weiter

Der Dax ist schon einen Schritt weiter

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Schlechte Nachrichten von Unternehmen werden am Markt ignoriert – ganz andere Themen bestimmen bereits das Geschehen. Eine große Rolle könnte schon bald die Europäische Zentralbank spielen. Wir zeigen, wie Sie profitieren können.

Der Maschinenbauer MAN rutscht in die roten Zahlen, bei Daimler stottert der Wachstumsmotor und um Deutschlands Traditions-TV-Hersteller Loewe steht es ganz schlecht. Stehen deutsche Aktien also vor weiter fallenden Kursen? Es sieht nicht danach aus. Mittlerweile werden schwache Nachrichten von den Unternehmen am Markt überhaupt nicht mehr registriert. Der Grund: Man hofft bereits wieder auf Geldspritzen der Notenbanken. Diesmal ist es nicht Japan, das seinen aggressiven Stimulations-Kurs bereits seit Monaten angekündigt hat. Dieses Mal könnte die Zinssenkung im Euro-Raum stattfinden.

Analysten glauben an Zinssenkung der EZB

Inzwischen glauben viele Beobachter, dass Europäische Zentralbank ihren Refinanzierungszinssatz noch im Mai auf 0,5 Basispunkte senkt. Bundeskanzlerin Merkel deutete bereits an, dass niedrigere Zinsen für Deutschland eigentlich überhaupt nicht nötig seien – vielmehr müssten Währungshüter, die nur das deutsche Wohl im Blick haben, die Zinsen gar anheben. Doch muss die EZB ihr Handeln vor allem nach europäischen Krisenstaaten ausrichten. Das Ziel: Die Wirtschaft ankurbeln und damit indirekt die Arbeitslosigkeit bekämpfen.

Zwei ETFs auf Augenhöhe

Deutsche Unternehmen dürften von niedrigeren Zinsen profitieren. Die ohnehin schon freundliche Konjunktur bekommt durch niedrigere Zinsen weitere Stimulation. Hinzu kommt, dass die Probleme in Spanien und Italien zwar noch immer vorhanden sind und angegangen werden müssen, die Eurokrise ihren Schrecken aber dennoch ein Stück weit verloren hat. Aus diesen Gründen dürfte einem neuerlichen Versuch des Dax, den Bereich um 8000 Punkte in Angriff zu nehmen, nur wenig im Wege stehen.

Anleger können mit dem iShares DAX (DE) (WKN: 593393) auf die Entwicklung des Index setzen. Die Gesamtkostenquote liegt bei diesem ETF bei 0,16 Prozent. Wer es noch ein wenig günstiger mag, kauft den ETFlab DAX (WKN: ETFL01) mit einer Gesamtkostenquote von 0,15 Prozent. Beide ETFs erwirtschafteten in diesem Jahr eine Rendite von 2,36 Prozent.

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