Dax-Anleger sehnen sich nach einem positiven Jahresausklang.
Dax-Anleger sehnen sich nach einem positiven Jahresausklang.

Mit klassischen Anlagen war in diesem Jahr kein Stich zu machen. Da hilft nur der Blick nach vorne. Und die Zukunft sieht bei deutschen Aktien so schlecht nicht aus.

Das Börsenjahr neigt sich dem Ende und so mancher Anleger dürfte mit leerem Blick in die Röhre schauen. Bei kaum einer klassischen Anlage war in diesem Jahr richtig was zu holen. Trotz jüngster Aufwärtsbemühungen liegen Deutsche Aktien noch immer zweistellig unter ihrem Stand vom Jahresanfang, Unternehmensanleihen weisen ebenfalls Verluste auf. Aktien und Anleihen von Schwellenländern sind im Minus, auch bei Rohstoffen sieht es nicht gut aus. Selbst der als Anlagealternative gehypte Bitcoin erlebt gerade sein Waterloo. Freilich darf nicht übersehen werden, dass den enttäuschenden Ergebnisse des Börsenjahres 2018 sehr gute Renditen in den Vorjahren vorausgehen. Im Zuge der geldpolitischen Straffung und der allmählichen Rückführung von Liquidität durch die Notenbanken wird den Märkten nun ein Stück weit auch eine Droge entzogen, die zuletzt noch für viel Euphorie sorgen konnte, jetzt aber einen Kater im Form höherer Volatilität nach sich zieht. „Auf dem Rücken der Geldpolitik waren Anleihe- und Aktienkurse in die Höhe geklettert“ kommentierte die Deka Bank. „Jetzt erweisen sich diese Ergebnisse als gewissermaßen vorgezogene Erträge, die nun fehlen“.

Kursgeschehen sollte wieder drehen

Die Experten erwarten aber, dass die Umwälzungshase nicht allzu lange anhalten dürfte. zwar dürfte es an den Märkten in den kommenden Monaten noch etwas holprig zugehen. Doch, sofern politische Unsicherheiten und rezessive Tendenzen ausbleiben, sollte das Kursgeschehen schnell wieder drehen. Anleger dürften sich in dieser Situation zunächst fragen, ob deutsche Aktien auch kurzfristig noch zu einem Jahresschlussspurt ansetzen können, oder ob die hohen Schwankungen bis auf weiteres anhalten werden? Schaut man in die Historie, lassen sich interessante Schlussfolgerungen ziehen. Der durchschnittliche Ertrag im Börsenmonat Dezember im Zeitraum 2003 und 2017 lag bei rund zwei Prozent. Das ist nicht schlecht! Doch bei beim direkten Vergleich der Jahresblöcke 2003 bis 2010 und 2011 bis 2017 zeigt sich eine wenig einheitliche Entwicklung. Demnach verliefen vor allem die Jahre bis 2010 erfolgreich. Zwischen 2011 und 2017 schaffte der Dax nur in drei von sieben Jahren einen Dezembergewinn, zuletzt 2016. Dies zeigt: Selbst nach einem schwachen Börsenjahr gibt es keine Gewähr, dass der Markt im Dezember Nachholbedarf sieht und die Kurse nochmals stark anziehen.

Gute Perspektive

Auf kurze Sicht machen die meisten Experten den Anlegern wenig Hoffnung. Dennoch bleiben die „Aktien-Katalysatoren“ Niedrigzinsumfeld (kaum Anlagealternativen) und robuste Konjunktur weiter bestehen. Zudem scheinen die politischen Unsicherheiten wie der internationale Handelskonflikt nicht weiter zu eskalieren. Eine Anlage in deutsche Titel weist perspektivisch in jedem Fall Potenzial auf. Der AMUNDI ETF DAX UCITS ETF DR (WKN: A0REJQ) bietet zu niedrigen Kosten (TER von 0,10 Prozent) Zugang zu den 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen des deutschen Aktienmarktes. Der Fonds büßte in diesem Jahr über zwölf Prozent an Wert ein. Demgegenüber rentierte der ETF die Vorjahre immer positiv. Der Amundi ETF ist ein kleiner ETF mit 85 Millionen Euro Fondsvolumen.

AMUNDI ETF DAX UCITS ETF DR

WKN: A0REJQ ISIN: FR0010655712
Kurs

199,24 €

Kosten (TER) 0,10 %
Fondsvolumen 114,28 Mio. €
Indexabbildung physisch
1 Monat -4,24 %
Lfd. Jahr -15,38 %
Mehr Infos zum: AMUNDI ETF DAX UCITS ETF DR
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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.